Dienstag, 31. Januar 2023
Crater Lake von Jennifer Killick
Sonntag, 29. Januar 2023
Lebe deine weibliche Energie von Cecilia Schönstedt und Petra Schneider
Die weibliche Energie finden und leben zeigt sich auf 144 Seiten im Buch vom Kosmos Nymphenburger Verlag, erschienen im
Jahr 2023.
Was bedeutet die weibliche Energie leben? Es heißt, sich selbst lieben, die eigene innere Mitte finden.
Auf
den hübsch gestalteten Seiten sind viele Farbfotos, die mit
ansprechenden Farben die Stimmung verbessern. Die Texte sind hilfreich
und aufklärend, was es bedeutet, für sich selbst wichtig und da zu sein.
Es
war eine interessante Erfahrung, die mich allerdings nicht weiter
gebracht hat. Für mich habe ich wenig Gutes gefunden, welches ich im
Alltag umsetzen könnte. Esoterik ist nicht mein Fall.
Um meinen
Horizont zu erweitern, hatte ich mich für das Buch interessiert. Es ist
nicht alles abwegig, da sind Momente des inneren Friedens, die tief zu
Herzen gehen. Den Körper bewusst wahrnehmen,
zu sich selbst kommen, damit führt das Buch heran.
Die
innere Ruhe finden und festhalten, dafür sind die Seiten gut gefüllt.
Viele Meditationsübungen begleiten mit einfachen Anleitungen durch das
Loslassen.
Die beiden Heilpraktikerinnen Cecilia Schönstedt und
Petra Schneider haben gemeinsam dieses Buch geschrieben. Es spiegelt
sich einiges wieder in Bezug auf die Heilpraxis.
Mit Musik, Kerzenlicht, bequemer Kleidung lässt sich eine sanfte Atmosphäre schaffen.
Heilpflanzen, Massagen und Aromaöle runden die Übungen ab.
Einfach fallen lassen, das Buch intensiv studieren und offen sein für die Quellen der Kraft.
Es
ist für manche genau das richtige Buch, um sich in die Tiefe der
Weiblichkeit und die verbundene Energie frei zu machen. Ich fand es eine
leichte Bereicherung für mein Wissen, zu mehr habe ich nicht die Muse.
Meine Quellen der Weiblichkeit hole ich mir lieber beim Sport.
Sibir von Sabrina Janesch
Das Buch "Sibir" von Sabrina Janesch habe ich als ungekürzte Fassung gehört.
Dank der Erzählerin Julia Nachtmann habe ich die
10 Stunden 19 Minuten durchgehalten.
Ohne die charismatische Stimme hätte ich das Hörbuch nicht zu Ende gehört.
Die
Geschichte über die Kindheit von Josef Ambacher und die Zeit 50 Jahre
später berichtet über eine Familientragödie. Als Zehnjähriger wird Josef
mit seiner Familie im Jahr 1945 von der Sowjetarmee verschleppt.
In Kasachstan wartet eine harte Zeit auf sie.
Josef muss lernen in der Steppe seine Kindheit zu retten.
Entbehrung, Mangel an Lebensmitteln, die rauhe Umgebung fordern von den Menschen Kraft.
Das Überleben steht an erster Stelle.
1990 in Mühlheide kommt die Vergangenheit für Josef Ambacher an die Oberfläche.
Der
Zusammenbruch der Sowjetunion führt Aussiedlern in die niedersächsische
Kleinstadt. Josefs Tochter Leila versucht ihrem Vater zu helfen, die
Geister der Vergangenheit zu bewältigen.
Es kommen viele fremdartig klingende Namen vor, die sehr oft erwähnt werden, so hatte ich zumindest damit keine Schwierigkeiten.
Die
Verknüpfung der 2 Abschnitte finde ich schlecht gelungen. Ich vermisste
einen Hinweis, in welchem Jahr ich mich gerade im Hörbuch befinde. Da
mir diese Information fehlte, fand ich das Folgen der Handlung schwer.
Ich habe auch die leuchtenden Farben vermisst, die im Klappentext
erwähnt wurden. Mich hat es nicht fasziniert, es war ein anstrengendes
Hörbuch mit zu vielen Details.
Julia Nachtmann brachte zumindest
mit ihrer Erzählweise Atmosphäre hinein, ihr Klang hat Farbe und die
Emotionen werden gut dargestellt.
Ich glaube, wenn ich das Buch gelesen hätte, wäre mein Urteil noch schlechter ausgefallen.
Die Geschichte insgesamt betrachtet, bekommt von mir 4 Sterne, die Umsetzung der Erzählerin trägt sehr dazu bei.
Ostfriesengier von Klaus-Peter Wolf
"Ostfriesengier" ist der siebzehnte Band der Krimireihe von Klaus-Peter Wolf.
Das
Hörbuch hat eine Spieldauer von 17 Stunden und 52 Minuten. Die
ungekürzte Fassung wird vom Autor selbst gesprochen. Seine Stimme hat
mir gut gefallen, er betont an den richtigen Stellen die Worte. Die
Emotionen transportiert er sehr gut.
Ich mochte es sehr, wenn
Klaus-Peter Wolf leicht ironisch geklungen hat. Dank des Sprechers habe
ich die lange Dauer vom Hörbuch geschafft.
Während der
Antrittsrede der neue Polizeidirektorin Elisabeth Schwarz explodiert
eine Autobombe. Der Anschlag galt BKA-Mitarbeiter Dirk Klatt. Wie
gefährlich ist dieser Job fragt sich Elisabeth Schwarz. Es passieren
noch andere Dinge, wollte deshalb Hauptkommissarin Ann Kathrin Klaasen
den Posten nicht?
Ostfriesland scheint doch nicht so beschaulich zu
sein. Viele Fragen türmen sich auf dem Schreibtisch von Elisabeth
Schwarz. Da scheint noch mehr im Busch zu sein.
Die Truppe muss Überstunden machen, um den Anschlag schnell aufklären zu können.
Das Leben von Beteiligten steht auf dem Spiel.
Ich habe einen spannenden Krimi erwartet, leider konnte mich die Geschichte wenig fesseln.
Es
dümpelt vor sich hin, es kommen zu viele Nebensächlichkeiten vor, die
das Ganze unnötig in die Länge ziehen. Mit den Charakteren bin ich nicht
warm geworden, was mir das Zuhören erschwert hat. Einzig die angenehme
Erzählweise vom Autor hat mir diesen Krimi erträglich gemacht.
Das Buch hätte ich wahrscheinlich zugeklappt, zum Lesen ist definitiv zu wenig Spannung drin.
Die Personen fand ich nicht glaubwürdig, da tauchten mir zu viele Ungereimtheiten auf.
Die Zusammenhänge fand ich nicht schlüssig.
Ich
hatte zu viele Fragen in meinem Kopf, die mich in Bezug auf das
Verständnis für den Krimi gebremst haben. Ich konnte der Story schwer
folgen. Die einzelnen Szenen fügten sich nicht gut ineinander. Den roten
Faden, um den Inhalt folgen zu können, habe ich früh verloren.
Dies war mein erster Krimi von Klaus-Peter Wolf.
Schade, ich hatte mehr erwartet, so war es eine doch recht langweilige Erfahrung.
Die Chroniken von Lunis Wächterin des Lichts von Janelle McCurdy
Mit "Die Chroniken von Lunis. Wächterin des Lichts" hat Janelle McCurdy
ein phantastisches Abenteuer geschrieben, welches märchenhafte Züge hat.
Das Buch bietet ein breites Spektrum an unterhaltsamen Momenten, die
voller Magie sind.
Für Jugendliche ist es ein tolles Erlebnis,
welches für Fans von z.B. "Keeper of the Lost Cities" reizvoll ist. Das
Cover lockt mit den hübschen Farben die Leser an.
Der König der
Finsternis hat viele Städte in Dunkelheit verwandelt. Die Menschen leben
im Mondlicht, darunter die junge Mia in ihrer Heimatstadt Nubis. Mit
Hilfe von gestaltwandelnden Fabelwesen schützen die Bewohner ihre
Städte.
Als ihre Eltern entführt werden, muss Mia schnell handeln.
Sie darf nicht zögern, sie muss trotz ihrer Ängste einen Umbra zähmen.
Ein Umbra ist ein Fabelwesen, welches eine tiefe Verbindung mit seinem
Zähmer eingeht.
Mia muss mit Hilfe ihrer Freunde einen Weg finden, den fiesen dunklen König zu besiegen. Es droht sonst die ewige Finsternis.
Es
hat mir sehr viel Freude bereitet, Mias Weg zu folgen. Das Mädchen war
mir sofort sympathisch. Wie lieb sie mit ihrem jüngeren Bruder umgeht,
ist toll. Da wurde es mir warm ums Herz.
Mia ist sehr mutig, sie geht der dunklen Zukunft entgegen, um ihre Familie zu retten, egal was sie es auch kosten mag.
Für junge Leser ab 10 Jahren wird das actionreiche Buch empfohlen.
Der
magische Sog ist unüberwindbar, die Seiten müssen gelesen werden. Die
enthaltene Fantasy macht Spaß, es gibt eine Fortsetzung, es soll eine
Trilogie werden anscheinend. Darauf freue ich mich. Umbra sind
interessante Wesen, die ich mir dank der bildhaften Beschreibung gut
vorstellen kann.
Das Buch war schnell gelesen, da ich mich kaum davon trennen konnte.
Samstag, 28. Januar 2023
Sheets von Brenna Thummler
Das Mädchen schaut zu Beginn schon etwas unzufrieden und gebeutelt aus der Wäsche. Zeit für neue Sheets. Die Geisterdarstellungen sind schon zuckersüß. Sie scheinen überall zu sein und sehr unterschiedlich, aber die meisten wissen sich das Leben zu nehmen. Und wer nicht damit zurecht kommt, kann in die Geisterselbsthilfegruppe.
Auch unter Geistern gibt es scheinbar Außenseiter. Nicht jeder hat ein weißes Laken.
Respekt vor den Zeichnungen, sie sind sehr detailliert und unterstreichen die Textaussage. Wenngleich das Mädchen ohne die langen Haare auch ein Junge sein könnte und älter wirkt als sie ist.
Hier und da bleibt mein Blick länger haften, weil es nicht gruselig, sondern schmunzelig war.
Bin noch nicht sicher, welcher Geistesblitz das Buch verfolgt. Zwei Außenseiter finden sich und dann?
Der Bösewicht ist etwas überzeichnet für meinen Geschmack.
Der Comicstil ist sehr dynamisch, fast wie ein Film als Comic.
Die Gespenster gucken hingegen drollig aus der Wäsche. Mein Lieblingsbild ist das mit der Vogelperspektive auf die Geistersiedlung.
Die Geschichte ist rund, herzig und abgeschlossen, doch ich würde mir eine Fortsetzung wünschen. Die ich rief, die Geister, werd ich nun nicht los.