Donnerstag, 17. Juni 2021

Chronische Erkrankungen rückgängig machen von Dr. Matthias Meier

Nachdem ich bereits das Buch "Der Mensch ist zu schlau zum Überleben" von Dr. Matthias Meier gelesen habe, habe ich mich auf den ersten Band "Chronische Erkrankungen rückgängig machen" gestürzt. Für mich plausibel ist der ganzheitliche Ansatz, den der Autor immer wieder anspricht. Oft haben die Leiden eine oder mehrere Ursachen und die liegen ganz wo anders verortet als wo das Symptom auftritt. Mitunter können es sogar mehrere Faktoren. Der Leitfaden-Charakter ist in der Tat in diesem Band ernstgemeint. Es werden nicht nur Erkrankungen vorgestellt, sondern quasi mögliche Therapien, die zumindest eine Idee geben, was zuträglich sein könnte.

Gefallen haben mir die vielen bunten Bilder vom inneren von Patienten, die eine Vorstellung geben, was untersucht werden kann und wo eventuell Korrekturen notwendig sind. Hier macht es eventuell Sinn, das Buch auf dem PC oder in einer App zu lesen, um von der Farbgebung profitieren zu können. Das Layout des Buches könnte für meinen Geschmack noch ästhetischer gestaltet werden. Es ist doch sehr puristisch, was insbesondere bei den vielen Aufzählungen angeht. Hier und da würde ich mich mir auch noch Belege für Wirksamkeit der Diagnoseempfehlungen wünschen. So hat es fast etwas von Treu und Glauben.

Das Buch kann natürlich nicht einen Arztbesuch ersetzen. Es ist wirklich als Leitfaden und Orientierung zu sehen, um bei einem Arztbesuch nicht ganz ahnungslos dazustehen. Es ist quasi als unabhängige Außensicht (ohne den Patienten und sein Umfeld) genau zu kennen. Doch eventuell können die Inhalte eingefahrenen Ärzten auch zu denken geben und Methoden aus der Naturheilkunde ein Chance geben.

Wobei letztlich entscheiden wir natürlich. Das Buch eignet sich auch als Nachschlagewerk. Zum Glück ist noch nicht alles relevant bezogen auf unsere Person. Aber was noch nicht ist, kann ja noch werden.

Letztlich geht es um mehr Lebensqualität. Doch wir beobachten häufig das Gegenteil. Der Körper des Menschen wird immer anfälliger gegenüber Krankheiten über die Generationen hinweg. Die gute Nachricht ist, wir haben selbstheilende Kräfte in uns. Und diesen Kräften sollten wir auf die Sprünge helfen. Der Autor meint sogar, dass 97% der chronischen Erkrankungen rückgängig gemacht werden können.

Für mich ist das zu sehr eine Schätzung als wirklich belegbar. Klar ist jedoch, dass wir unsere Selbstheilungskräfte gepaart gesunder Lebensweise verbessern können. Und die Hoffnung stirbt zuletzt, wenn wir sie nicht zuvor schon abmurksen.

Der Autor findet einfache Worte für komplexe Zusammenhänge und erläutert medizinische  Fachtermin, gefolgt von Schlussfolgerungen und Empfehlungen. Beeindruckt hat mich die Fülle von Krankheitsbildern in dem Buch und trotzdem noch eine recht ausführliche Beschreibungen zu jeder Diagnose. 

Der Autor hält vor, dass das Immunsystem oft falsch verstanden wird. Wir sollten es nutzen, stärken und nicht zwangsläufig Schmerzmittel und andere Symptomunterdrücker einsetzen. Pillen und Spritzen sind oft die bequeme Wahl auf kurze Sicht. Selbst Impfungen seien mit Vorsicht zu genießen: Entgiftungen seien mitunter schwierig und möglicherweise resultierende Nachfolgeschäden. Der Autor greift damit auch ein brandaktuelles Thema "Corona" auf.

Da dies der Band 1 ist, sind offenbar noch weitere Bände geplant. Das Werk ist jedoch in sich abgeschlossen und unabhängig von anderen Büchern zu lesen.

Bretonische Idylle von Jean-Luc Bannalec

Le Commissaire Georg Dupin zieht entspannt seine Bahnen im Meer. Vor der Arbeit schwimmen ist zu einem Ritual geworden.
Die Ruhe wird jäh gestört durch wedelnde Arme und laute Rufe von Kadeg.
Eine Leiche wurde im Hafen gefunden. Es handelt sich um einen Schäfer von der Insel Belle-Île.
Anscheinend war der Tote nicht sehr beliebt. Bei den Recherchen findet Dupin einige sehr  interessante Dinge heraus.
Doch wer ist der Mörder, die Suche gestaltet sich schwierig. Das Team um Dupin ist eifrig und klar bei den Ermittlungen dabei.
Leider kommt der Genuss von leckeren Speisen und der wichtige Café zu kurz.
Immerhin wird Dupin durch die Landschaft entlohnt. Belle-Île ist ein traumhaftes Fleckchen Erde. Bereits der Maler Monet wurde hier inspiriert durch die wunderschöne Farbenpracht der Flechten. Sie lassen die Landschaft erblühen und bieten dem Auge sehr viel Schönheit.

Der Fall ist gut gestaltet und ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt. Zwar wirkt es eher wie ein Reisebericht, denn jeder Beteiligte schwärmt in den höchsten Tönen von der Insel.
Doch es hat meine Begeisterung nicht gemindert, sonder eher sehr neugierig auf die Insel gemacht. Besonders faszinierend fand ich Jean und Jeanne, zwei über 4 m hohe Menhire. Dahinter verbirgt sich eine Sage, die im Buch erklärt wird. Es ist ein magischer Ort, den auch Dupin nicht los lässt.

Der Krimi regt sehr zum miträtseln an, es kommen viele Verdächtige ins Bild. Neue Erkenntnisse der Ermittlungen bringen Klarheit, aber auch wieder Unstimmigkeiten.
Der Kreis der Verdächtigen wird zwar kleiner, schwierig bleibt es dennoch für Dupin.
Dadurch wird die Geschichte sehr lebendig und spannend.

Unklar ist mir Kadegs Familienleben, da hat mich was stutzig gemacht hat, ich hatte seit
Band 9 eine andere Erinnerung.

Dies war das einzige Fragezeichen, sonst würde alles aufgeklärt und Le Commissaire Georg Dupin hat mal wieder einen guten Job gemacht.
Zehn Jahre ist er mittlerweile in der Bretagne und wird schon fast als Bretone gesehen.
Auf sein Team kann Dupin stolz sein und der Autor auf seine geschaffenen Figuren.

Resistent: Sie werden uns kontrollieren von Stefanie Mühlenhaupt

Powerbee schlägt zurück

Die Klimakatastrophe hat in der Welt und damit auch Deutschland zugeschlagen. Eine Gentechnikerin namens Sophie erprobt auf Shelter 1, eine Versuchsanstalt der Firma FoodTec, hitzeresistente Obstbäume. Ja, und was braucht man für viel Obst? In der Tat Hunger gibt es genug. Deutschland hungert, ebenso Europa. Aber noch wichtiger für den Bestäubungsvorgang der Obstbäume sind Bienen. Doch die haben es schwer durch die andauernde Hitze und die Überschwemmungen. Daher gibt es Unternehmen, die das verbessern wollen. Lebensmittelkonzerne gewinnen in dieser Welt politisch an Bedeutung gewinnen. Deren Versuchs-Plantagen müssen vor den Übergriffen von Menschen, beschützt werden. Überwachungs-Drohnen überfliegen das Gelände. Der Titel des Buches heißt "Resistent - Sie werden uns kontrollieren". Sophie züchtet genmanipulierte Bienen, die gegen die bekannten Krankheiten immun sind.

Trotz des auf den ersten Blick guten Ansinnens, den Ertrag der Ernten von Landwirten und Obstbauern zu steigern, gibt es Übergriffe, da ein Großteil der Bevölkerung unterversorgt ist. Den Mitarbeitern des Konzerns FoodTec geht es gut. Sie werden überdurchschnittlich versorgt. Die Bevölkerung bekommt nur das Nötigste, wenn überhaupt. In dem Roman geht es auch um das Sophies Privatleben, was sich unerwünschterweise mit dem beruflichen vermischt. Das nennt man wohl Work-Life-Balance, wenn der Chef ihr Avancen macht. Hinzu kommt, dass das Unternehmen Forschungsergebnisse kommerziell zu nutzen versteht. Kundenbindung nennt man das und Wahrung von Firmengeheimnissen.

Loyal bleibt eine Mitarbeiterin zu ihrem Arbeitgeber nur, wenn sie Nutzen erkennt. Was natürlich auch für Arbeitgeber gilt, wenn dieser den Mitarbeiter beurteilt. Nicht immer sorgen gute Forschungsergebnisse für eine positive Mitarbeiter-Beurteilung. Manche Mitarbeiter sollten einfach nicht zufällig Dinge sehen, die sie besser nicht gesehen hätten. Der Name Sophie bedeutet "göttliche Weisheit". So kommt es, dass Sophie Hals über Kopf flieht. Nicht der erste Schlussstrich, den sie gezogen hat. Ihren Mann Tom hatte sie auch schon abgeschrieben. Aber in der Not ist er die Person ihres Vertrauens, was nicht mit Loyalität zu verwechseln ist.

Das Unternehmen versucht mit allen Mitteln, die abtrünnige Mitarbeiterin wiederzugewinnen. Aber auch andere geben ihr Bestes, sie unter ihre Fittiche zu bekommen. Jede Partei hat Fragen. Dabei ist doch eigentlich unerheblich, so wundere ich mich, ob jemand das Geschäftsmodell hinter den Bienen aufdeckt, denn spätestens nach einem Jahr ist es sowieso offensichtlich.

In dem Buch gibt es ziemlich viele inhaltliche Wiederholungen, wie sich alles zugetragen hat. Vielleicht wäre der Titel "Renitent" besser. Ich hab es nicht fassen können, dass Sophie erneut bei etwa 74% des Buches ihre vermutete "Mutation" bestätigt sah, so als erfahre sie es hier zum ersten mal. Ich habe es jedenfalls schon 7 mal gelesen.

Was auch komisch ist: Wenn jemand extrem durstig ist und lange Zeit nichts mehr zu trinken bekommen hat, dann entzieht der Körper der Blase Flüssigkeit. Der Harn wird dunkel. Wenn Sophie eine volle Blase, dann ist der Wasserhaushalt noch in Ordnung.

Der Kampf von Becka unter Einsatz des Lebens für die Armen und diese Unbarmherzigkeit gegen ihre Schwester passen nicht wirklich zusammen und verstärkt bei mir die Unglaubwürdigkeit der Hauptcharaktere zu Beginn. Doch eine gemeinsamer Feind verschwestert, wäre ja auch nicht auszuhalten, der Kindergarten hier.

Die Szene mit Sophie und Leo im Auto ist bezeichnend für die Gesellschaft. Leo macht die Klimaanlage an und zwar in einem Land, welches sich inmitten der Klimakatastrophe befindet und nimmt den Mehrverbrauch in Kauf und gleichzeitig beschwert er sich über das offene Fenster von Sophie wegen Energieverschwendung. Klimasünder verachtet vermeintliche Klimasünderin.

Die Handlung finde ich überwiegend vorhersagbar. Spannend wird es, wenn die Hauptpersonen gejagt werden oder auf Firmengelände vordringen.

So ganz will mir nicht in den Kopf, warum so ein Lebensmittel-Konzern, welches alle Daten gespeichert hat, so hilflos dasteht, die gezüchteten Bienen des Widerstands wieder einzufangen oder ein Virus zu züchten, welches Genmaterial in Bienenvölker des Widerstands einschleust. Aber vielleicht ist das ja Thema für die Fortsetzung. Für alle Arbeitssuchenden die gute Nachricht, FoodTec stellt wieder neue Mitarbeiter ein. Bewerbt Euch jetzt.

Ein ganzes halbes Jahr von Jojo Moyes

Dieses Buch hat alles in sich. Angefangen bei einem Unfall mit schwerwiegenden Folgen.
Dann eine bezaubernde Louise, die es gerade schwer hat. Der Job plötzlich weg, die Beziehung eher flau.
Mit 27 Jahren lebt Lou noch daheim, ihre Eltern brauchen die Unterstützung von ihr und ihrer Schwester.
Dann ein neuer Job, der viel Geld bringt, aber auch sehr hart ist. Emotional eine Achterbahnfahrt für Lou.
Sie lernt Will kennen, er ist 35 Jahre und hat mit dem Leben zu kämpfen.
Lou versucht ihn aufzumuntern und bringt dabei ihre Gefühlswelt durcheinander.

Es ist eine Geschichte, die mir extrem gut gefallen hat. Darin gibt es keine Langeweile, es geht rauf und runter mit den Emotionen.
Was mich in keinster Weise gestört hat, da es eine gute Prise von allem war.

Die Familie von Lou mag ich sehr, sie sind sehr herzlich miteinander. Zwar ist der Papa manchmal frech zu Lou, aber er meint es immer gut.
Die Mutter kümmert sich um den Demenzkranken Großvater, was ihr alles abverlangt. Trotzdem bleibt sie eine liebevolle Mama.
Das Buch hat mich sehr mitgenommen, ich war hin und wieder den Tränen nah, hab auch viel gelacht. Lou ist ein sehr warmherzige Mädchen, dass ihre Rolle sehr gut spielt und ich habe an ihr nichts auszusetzen.

Von der Autorin kenne ich bisher nichts. Die zwei Fortsetzungen liegen bereit, ich freue mich auf das Wiederlesen mit Lou und ihrer Familie.
Der Schreibstil ist rundherum ein schönes Erlebnis, mir hat es viel Freude bereitet und gleichzeitig Raum zum Nachdenken gegeben.
Die Autorin hat viel hinein gepackt, man hat kaum Zeit für eine Pause, da die Geschichte total fesselnd ist. Trotz der Thematik, welche betroffen macht, ist es sehr gute Unterhaltung mit Platz zum schmunzeln.
Definitiv volle 5 Sterne für Lou und Will und nochmal 5 Sterne für die Familie von Lou.

Samstag, 12. Juni 2021

Das unsichtbare Leben der Addie LaRue von V. E. Schwab

Ein ganz besonderes Buch ist leider zu Ende gelesen. Die über 500 Seiten waren zu schnell beendet. Ich habe jede Seite inhaliert und mich über jede Seite gefreut, die noch kam. Doch irgendwann ist das letzte Kapitel gelesen und ich schalte den Ereader ab.
Es wird mit noch für sehr lange im Gedächtnis bleiben, 300 Jahre werde ich nicht schaffen, aber zumindest ein paar davon.

"Das unsichtbare Leben der Addie LaRue", übersetzt aus dem Amerikanischen von Petra Huber und Sara Riffel
ist eine phantastische Geschichte über ein junges Mädchen, dass im Jahr 1714 vor den Fesseln der Ehe einen Pakt mit einer dunklen Gestalt eingeht.
Sie will leben, frei sein, keinem gehören. Ihr Wunsch wird erfüllt. Der Preis, ihre Seele, wenn Addie nicht mehr leben will.
Es beginnt eine lange Reise mit einem sehr erfüllten und ereignisreichen Leben.
Einzig die Beständigkeit bleibt Addie verwehrt. Wer sich von ihr abwendet, vergisst sie sofort wieder.
Eine Beziehung zu einem Mann ist unmöglich, nach einer gemeinsamen Nacht, weiß derjenige nichts mehr davon.
Addie ist zunächst verzweifelt, doch im Laufe der Jahre lernt sie sich zu arrangieren.

Jeder Abschnitt auf Addies Reise ist eine abenteuerliche Erzählung. Man taucht ein in die Jahrhunderte und lernt Addie sehr gut kennen. Der Schatten von damals ist immer wieder präsent und versucht sich die Seele der jungen Frau zu holen.
Mit Charme und auch brutaler Gewalt versucht er sein Glück. Addie bleibt hart, ihre Seele ist ihr Heiligtum.
Erst als sie im Jahr 2014 einen Mann trifft, der sich an sie erinnert, beginnt Addie erst richtig das Leben zu genießen. Doch Henry hat ein Geheimnis, welches die Zukunft sehr beeinflusst.

Dieses Buch hat mich restlos begeistert, die einzelnen Epochen aus Addies Leben sind voller Spannung und sehr interessanter Szenen. Egal wo sich Addie gerade befindet, ich habe mit ihr gebangt, wenn es brenzlig wurde.
Da auch das schönste Buch irgendwann ein Ende hat, habe ich unterwegs viel überlegt, wie Addies Reise endet.
Es kommt recht überraschend, ich hätte einen anderen Weg gewählt, aber wie es die Autorin geschrieben hat, damit kann ich mich mit abfinden.
Addie LaRue ist absolut empfehlenswert, für Leser die phantasiereiche Bücher mögen.
Es gibt auch romantische Momente, die nie zu rosarot sind. Auch eine freie Person braucht Liebe. Es gibt auserdem keine langatmigen Szenen , die Autorin verwendet keine Lückenfüller. Der Stil ist fesselnd und fängt den Leser von Anfang an mit einer wundervollen Geschichte.

Ich freue mich sehr, dieses Buch gelesen zu haben.


Leseprobe vom Fischer Verlag:

https://www.book2look.com/book/9783596705818



Krimi ohne Mord von Thomas Kowa

Fünf auf einen Streich

Zu Beginn der Kurzgeschichte "Krimi ohne Mord" von Thomas Kowa gab es eine Anspielung auf die vielen existierenden Insel- und Küstenkrimis. Dabei ist dieser Band selber solch einer. Allerdings geht es hier um gleich 5 Tote. Moment, hieß der Krimi nicht "Krimi ohne Mord"?
Kampen wittert seine Chance, als großer Ermittler die Tat aufzuklären.
War es eine Vergiftung? Er ermittelt in alle Richtungen. So auch gegen seinen Kollegen Hering. Am Ende wird noch der Leser vorgeladen, denke ich, und halte das eBook etwas weiter von mir fern.
Die Geschichte ist echt kurz, hingegen um ein richtiges Verbrechen zu erleben, muss ein Kommissar auf Sylt schon lange warten. Das finde ich irgendwie beruhigend. Die Welt ist stellenweise besser, als es scheint. Wobei ich auch so eine Type bei der Bundeswehr kennengelernt hatte, der sich nach Fronteinsatz sehnte. Also vergleichbar mit Kommissar Kampen. Wie kann ein Beruf einen nur so stark vereinnahmen, dass man Leid und Unglück anderer als Herausforderung und Chance sieht, um beruflich positiv aufzufallen? Oder ist es normal in diesem Beruf, dass man Mord wie ein Bäcker sein Mehl sieht?
Bei dieser Kurzgeschichte finde ich gut, dass sie zwar in sich rund und abgeschlossen erzählt ist, aber dennoch genug persönliche Fragen erzeugt. Inwieweit hinterfragen wir das, was wir wünschen? Sehen wir noch das Gute, wenn es uns ins Gesicht springt? Wie abgebrüht sind wir und wieviel Sensibilität sollten wir bewahren?
Ein gelungener Fast-Booksnack mit Überraschungsmoment und gelungener Pointe für den kleinen Lesehunger zwischendurch.