Samstag, 5. Dezember 2020
Kissing Chloe Brown von Talia Hibbert
Chloe leidet unter chronischen Schmerzen, dies macht sie zu einem eher mürrischen Menschen. Zumindest wirkt sie auf ihr Umfeld so. Ihre Familie kennt ihr Leiden und weiß damit umzugehen.
Mit einunddreißig Jahren beschließt Chloe von zu Hause auszuziehen. Sie liebt ihre Schwestern sehr, doch es wird Zeit, ein eigenes Leben zu führen. Zusätzlich erstellt sie sich eine Liste mit Dingen, die sie unbedingt erleben möchte. Dazu zählt u.a. Motorrad fahren und Camping. Ihr Nachbar und Hausmeister Redford Morgan scheint ein geeigneter Kandidat zu sein, um mit ihr die Liste abzuarbeiten. Er hat ein Motorrad, scheint ein Naturbursche zu sein und außerdem sieht er sehr gut aus. Moment mal, denkt sich Chloe, eigentlich kann sie Redford nicht leiden, er ist unverschämt und unhöflich. Durch ein kleines Ungeschick mit einem Baum und einer Katze kommen sich Redford und Chloe etwas näher. Zumindest können sie miteinander reden, ohne das Red Gefahr läuft, von ihr angegiftet zu werden.
Unter der eher unnahbaren Fassade von Chloe steckt ein warmherziges Wesen. Dies erkennt Red in dem Moment, wo er etwas mehr von Chloe erfährt.
Es beginnt gewaltig zu knistern zwischen den Beiden, was keiner wahr haben will.
Chloe fühlt sich zu Red hingezogen, kann sich aber nicht öffnen. Red fühlt ebenso und findet es unangebracht, da er der Hausmeister ist.
Ob sich da doch noch eine Beziehung bildet und Chloe und Red eine gemeinsame Zukunft haben, erfährt man in einer unglaublich genialen Erzählung.
Das Buch ist von Anfang an grandios erzählt und macht einen Riesenspaß. Der Schlagabtausch zwischen Chloe und Red gleicht einem Ping Pong Spiel, die Worte fliegen hin und her und man möchte am liebsten rufen, küsst euch endlich. Da der Buchtitel schon darauf hinweist, kann man sich auf Küsse freuen. Die Funken fliegen und die Anziehungskraft ist spürbar. Mir war Chloe sofort sympathisch und Red mochte ich auch sofort. Die Gedanken der Beiden zu verfolgen ist absolut klasse. Es hat mir ganz viel Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen. Ich empfehle es sehr gerne weiter an Personen die Sarkasmus mögen und auch subtilen Humor. Ich habe oft schallend gelacht und mich köstlich amüsiert.
Freitag, 4. Dezember 2020
Tonkari - Der lange Marsch
Das Buch bietet gleich zu Beginn eine Karte, die uns schon erahnen lässt, dass der Autor C.J. Knittel nicht einfach nur eine Fantasy Geschichte erzählen will, sondern für uns eine ganze Welt aufbaut. Mittlerweile gibt es ja mehrere Tonkari Bände, doch diese Geschichte ist in sich rund und abgeschlossen.
Der Titel des Buches "Tonkari - Der lange Marsch" deutet schon an, was uns an Handlung erwartet. Der Autor erzählt uns von einer abenteuerlichen Reise eines Mannes, der dem Alltag entfliehen will, um so seine Welt mit eigenen Augen zu erkunden. Zum Glück können wir als Leser mit auf die Reise gehen und so verschiedene Städte, Dörfer, Bewohner, Kulturen, Tiere, Berufe, gute und schlechte Gesellschaft kennen lernen.
Tonkari steht für die Rasse der Igelmenschen, die quasi sehr naturverbunden lebt, an Geister glaubt, Traditionen hochhält und eher den Menschenkontakt vermeidet. Ausnahmen bestätigen die Regel.
Man könnte fast meinen, der Autor verarbeitet bekannte Themen in dem Buch die es auch in unserer Welt gibt, wie Burnout, Selbstfindung, Abenteuerlust, Ausweisung, Konfliktbewältigung, Freundschaft, Familie, Beruf vs Berufung, Tradition, Verlust. Die Hauptfigur stellt für sich die Weichen und trifft folgenschwere Entscheidung bezüglich seines Lebensweges. Man lebt schließlich nur einmal und was in Büchern geschrieben steht, entspricht häufig nicht der Wahrheit.
Daher macht er sich auf und sieht recht schnell, dass die Reise nicht umsonst ist. Erstens muss er Geld hinzuverdienen durch Tagelöhner-Arbeit und zweitens gewinnt er an Erfahrung, die ihn dazu verführt die Reise zu verlängern - trotz allem was ihm unterwegs passiert.
Eine Weisheit des Buches ist, dem Leser vor Augen zu führen, dass ein Volk oft sehr eigenartig und fremd erscheinen mag, doch trotz offensichtlicher Unterschiede gibt es in Wirklichkeit überwiegend Gemeinsamkeiten. Vorurteile und fremde Berichterstattung mögen uns davon abhalten, die Wahrheit zu erkennen.
Die Geschichte lebt von der Scari Welt und den Entdeckungen und Ereignissen. Was mir fehlt, ist die Komplexität der Handlung. Es taucht immer wieder ein Bösewicht auf. Das ist quasi schon vorhersehbar und auf die Dauer langweilig. Wer dies ignoriert, kann mit dem Buch dem eigenen Alltag eine Zeit lang entfliehen und aussteigen, um auf einer langen Reise mit der Hauptfigur des Romans und seinen Igelmenschen-Freunden mannigfaltige Abenteuer bestehen.
Der Titel des Buches "Tonkari - Der lange Marsch" deutet schon an, was uns an Handlung erwartet. Der Autor erzählt uns von einer abenteuerlichen Reise eines Mannes, der dem Alltag entfliehen will, um so seine Welt mit eigenen Augen zu erkunden. Zum Glück können wir als Leser mit auf die Reise gehen und so verschiedene Städte, Dörfer, Bewohner, Kulturen, Tiere, Berufe, gute und schlechte Gesellschaft kennen lernen.
Tonkari steht für die Rasse der Igelmenschen, die quasi sehr naturverbunden lebt, an Geister glaubt, Traditionen hochhält und eher den Menschenkontakt vermeidet. Ausnahmen bestätigen die Regel.
Man könnte fast meinen, der Autor verarbeitet bekannte Themen in dem Buch die es auch in unserer Welt gibt, wie Burnout, Selbstfindung, Abenteuerlust, Ausweisung, Konfliktbewältigung, Freundschaft, Familie, Beruf vs Berufung, Tradition, Verlust. Die Hauptfigur stellt für sich die Weichen und trifft folgenschwere Entscheidung bezüglich seines Lebensweges. Man lebt schließlich nur einmal und was in Büchern geschrieben steht, entspricht häufig nicht der Wahrheit.
Daher macht er sich auf und sieht recht schnell, dass die Reise nicht umsonst ist. Erstens muss er Geld hinzuverdienen durch Tagelöhner-Arbeit und zweitens gewinnt er an Erfahrung, die ihn dazu verführt die Reise zu verlängern - trotz allem was ihm unterwegs passiert.
Eine Weisheit des Buches ist, dem Leser vor Augen zu führen, dass ein Volk oft sehr eigenartig und fremd erscheinen mag, doch trotz offensichtlicher Unterschiede gibt es in Wirklichkeit überwiegend Gemeinsamkeiten. Vorurteile und fremde Berichterstattung mögen uns davon abhalten, die Wahrheit zu erkennen.
Die Geschichte lebt von der Scari Welt und den Entdeckungen und Ereignissen. Was mir fehlt, ist die Komplexität der Handlung. Es taucht immer wieder ein Bösewicht auf. Das ist quasi schon vorhersehbar und auf die Dauer langweilig. Wer dies ignoriert, kann mit dem Buch dem eigenen Alltag eine Zeit lang entfliehen und aussteigen, um auf einer langen Reise mit der Hauptfigur des Romans und seinen Igelmenschen-Freunden mannigfaltige Abenteuer bestehen.
Donnerstag, 3. Dezember 2020
Anthologie Gedichte und Gedanken, ein Plädoyer für die Erhaltung der Natur und der Menschen
Das Buch "Anthologie" von Jürgen Zwilling ist eine spannende Zusammenstellung von Themen und Blickwinkeln, wie wir Menschen uns die Natur zu nutzen machen, wie wir uns verhalten und mit all dem schädigen. Wobei eigentlich schädigen wir die Natur gar nicht, sondern uns selbst. Der Autor kommt überraschend zu dem Schluss, dass die Natur nicht zerstört werden kann. Nehmen wir das Zusammenbrechen aller Systeme an. In dieser Situation ist es hochwahrscheinlich, dass die Natur uns überleben wird, vermutlich wird sie sich erholen. Trotzdem, so denke ich, wird auch die Menschheit überleben. Es gibt genug resistente und anpassungsfähige Menschen. Ein Paar reicht. Die Entwicklung der Menschheit wird wieder oder erstmals bei Adam und Eva beginnen.
Jedenfalls ist es ein ewiger Kampf, den keine Seite gewinnen kann. Weder wird die Natur den Menschen los, noch der Mensch die Natur. Das sind zumindest meine Gedanken dazu. Das Buch ist gerade dazu geschrieben, sich selbst Gedanken zu machen. Nach jedem Kapitel fordert der Autor auf eine Denkpause einzulegen und in die Natur zu gehen. Es ist ein idealer Ort, um über das unser Leben nachzudenken und unser Verhalten zu reflektieren, sowie Zusammenhänge zu verstehen.
Ich selbst nutzt das Waldbaden jeden Tag. Ich kann den Autor gut verstehen, wenn er schreibt, wie die Forstwirtschaft stetig den Wald und seine Diversität vernichtet. Die Menschheit sieht zu, wie Baum um Baum verschwindet und jammert über das Klima.
Das Buch umfasst poetische Gedichte, schlüssige Herleitungen mit erschreckenden Fakten, die bestätigen kann, sowie weist schöne Photos aus. Teilweise sind diese etwas klein geraten und leider im Schwarz-Weiß, aber immerhin, es lockert das Buch auf.
Die Gesetzgebung wird im Buch angesprochen, sowie Glaubensätze. Das Buch ist jedoch mitnichten an Sektenführer und Kleriker gerichtet. Es geht vielmehr um das erklären von Hintergründen. Möglicherweise lässt sich mit tieferen Verständnis auch mehr Sorgsamkeit im Alltag erzielen.
Die Dialoge mit dem Naturgeist fand ich originell. Seine Weisheit sei gepriesen.
Der Leser findet viel Philosophie in den Buch. Was ich nicht entdeckt habe, sind Handlungsempfehlungen für unseren Alltag. Nun, es gibt welche, aber die sind morgen wieder vergessen. Man soll die Natur so hinterlassen, wie man sie erleben will und seid nett und friedvoll miteinander. Macht Euch den Planeten nicht zum Untertan. Solche Empfehlungen sind eher nicht geeignet für ein Umdenken eines Umweltsünders.
Doch ich bin ein Mensch der Hoffnung. Bücher wie diese zeigen, dass quer durch die Generationen sich etwas formt, den sich Regierungen nicht mehr verschließen können. Der Mensch bekommt seine Flausen noch ausgetrieben, entweder durch die Gesellschaft oder durch die Natur.
Jedenfalls ist es ein ewiger Kampf, den keine Seite gewinnen kann. Weder wird die Natur den Menschen los, noch der Mensch die Natur. Das sind zumindest meine Gedanken dazu. Das Buch ist gerade dazu geschrieben, sich selbst Gedanken zu machen. Nach jedem Kapitel fordert der Autor auf eine Denkpause einzulegen und in die Natur zu gehen. Es ist ein idealer Ort, um über das unser Leben nachzudenken und unser Verhalten zu reflektieren, sowie Zusammenhänge zu verstehen.
Ich selbst nutzt das Waldbaden jeden Tag. Ich kann den Autor gut verstehen, wenn er schreibt, wie die Forstwirtschaft stetig den Wald und seine Diversität vernichtet. Die Menschheit sieht zu, wie Baum um Baum verschwindet und jammert über das Klima.
Das Buch umfasst poetische Gedichte, schlüssige Herleitungen mit erschreckenden Fakten, die bestätigen kann, sowie weist schöne Photos aus. Teilweise sind diese etwas klein geraten und leider im Schwarz-Weiß, aber immerhin, es lockert das Buch auf.
Die Gesetzgebung wird im Buch angesprochen, sowie Glaubensätze. Das Buch ist jedoch mitnichten an Sektenführer und Kleriker gerichtet. Es geht vielmehr um das erklären von Hintergründen. Möglicherweise lässt sich mit tieferen Verständnis auch mehr Sorgsamkeit im Alltag erzielen.
Die Dialoge mit dem Naturgeist fand ich originell. Seine Weisheit sei gepriesen.
Der Leser findet viel Philosophie in den Buch. Was ich nicht entdeckt habe, sind Handlungsempfehlungen für unseren Alltag. Nun, es gibt welche, aber die sind morgen wieder vergessen. Man soll die Natur so hinterlassen, wie man sie erleben will und seid nett und friedvoll miteinander. Macht Euch den Planeten nicht zum Untertan. Solche Empfehlungen sind eher nicht geeignet für ein Umdenken eines Umweltsünders.
Doch ich bin ein Mensch der Hoffnung. Bücher wie diese zeigen, dass quer durch die Generationen sich etwas formt, den sich Regierungen nicht mehr verschließen können. Der Mensch bekommt seine Flausen noch ausgetrieben, entweder durch die Gesellschaft oder durch die Natur.
Die Schule der magischen Tiere 8: Voll verknallt! von Margit Auer
Große Aufregung in der Winterstein Schule, ein Schulball steht an. Die Jungs und Mädchen reden durcheinander und vergessen dabei den Unterricht.
Ihre magischen Tiere wollen mit feiern und haben gute Ideen.
Wer tanzt mit wem, die Mädchen suchen sich die Jungen aus, aber es ist nicht so einfach. Die wollen nicht so richtig mit tanzen, denn es wird geprobt in der Schule.
Dank der magischen Tiere gelingt es doch noch, dass sich passende Pärchen finden.
Wenn sich Ida aus? Den coolen Jo, den lustigen Schoki, den schlecht gelaunten Zack? Ida ist es eigentlich egal, sie hat eh keine Lust auf diesen Mädchenkram. Kleid, Frisur, Schminke, damit kennt sich Ida nicht aus.
Ihr Fuchs Rabbat weiß da Rat, er fädelt mit einen anderen magischen Tier ein Treffen ein. Ob es klappt, damit Ida einen Tanzpartner hat? Der Schulball ist schon bald.
In diesem Abenteuer steht das Tanzen im Vordergrund. Außerdem bekommt wieder ein Schüler ein passendes Tier. Es ist immer wieder schön zu lesen, wenn ein Tier optimal ausgesucht wird. Manch einer der vorher total unkonzentriert war, ist dank seines magischen Tieres voll im Unterricht dabei.
Eine Zicke wird freundlich und eine Schüchterne wird redselig.
Wer am Ende voll verknallt ist, ist ein großer Spaß und recht überraschend.
Sterbewohl von Olivia Monti
Auf der Insel Fehmarn gibt es Luxushotels, die für die letzte Reise eines Menschen da sind.Wenn das Alter einem zur Last fällt, fährt man dorthin und schluckt "Sterbewohl". Der Staat bekommt die Hinterlassenschaften, wie Haus, Auto, Geld etc..
Nadja, Anna, Max und Fred Gründen eine WG, um sich im Alter gegenseitig zu helfen.
Sie sind über 65 Jahre und wollen die restlichen Jahre gemeinsam genießen.
Als alle 4 eine Einladung vom Staat bekommen auf die Insel Fehmarn zu reisen, ist der erste Schreck groß. So ganz geheuer ist den Freunden die Sache nicht. Sie fühlen sich nicht alt, sondern fit und wollen noch lange leben. Daher beschließen sie, mit einer Journalistin Kontakt aufzunehmen und diese mit nach Fehmarn zu nehmen. Sie wollen der Sache "Sterbewohl" auf den Grund gehen.
Angeblich kann man den zwei wöchigen kostenfreien Aufenthalt nutzen, um sich eingehend mit dem Thema Sterben zu beschäftigen. Fraglich ist nur, ob man nach den zwei Wochen wieder abreisen kann. Nadja, Anna, Max und Fred gehen der Sache auf den Grund und geraten in brenzlige Situationen. Sie graben zu tief und stellen zu viele Fragen, dies wird gefährlich für Leib und Seele.
Der Einstieg ins Buch ist mir leicht gefallen. Ohne Umschweife kommt die Autorin zum Thema. In der heutigen Lage des Staates, ist es gar nicht so weit hergeholt. Das Alter fällt zur Last, es müssen Lösungen her, die das Altern erleichtern und dem Staat nicht zur Last fallen.
Ich finde die Idee erschreckend, die sich in der Geschichte abzeichnet, vor allem da anscheinend das Alter herabgesetzt wird, ab wann eine Person auf die Insel eingeladen wird.
Eine Horrorvorstellung kristallisiert sich heraus. Die Spannung steigert sich allmählich bis zum Höhepunkt, der mir zu übertrieben war. Das letzte Drittel vom Buch hat mir nicht mehr ganz so gut gefallen, es wurde mir zu hektisch. Mit dem Ende bin ich dennoch zufrieden und ziehe lediglich einen Stern in meiner Bewertung ab. Insgesamt gesehen ist das Buch lesenswert und bringt mit seiner Thematik die Gedanken zum arbeiten.
Mittwoch, 2. Dezember 2020
Penny Küfers Weihnachten
Schon bei den ersten Sätzen des Buchs habe ich aufgeatmet. Hach wie schön, die Geschichte spielt in einem Schloss. Mit Peggy erhalten wir Einblicke in das Familienleben der Schlossbewohner, der Gartenanlagen sowie den unübersichtlichen Räumlichkeiten. Viele Bedienstete umsorgen die Gäste.
Die Schlossbewohner und Zugereisten verhalten sich nach Auffassung von Peggy sehr merkwürdig. Die Familie hat ein dunkles Geheimnis und es kribbelt sie, die Ermittlung aufzunehmen. Stück für Stück setzt sie Puzzlestück um Puzzlestück zusammen. Es ergibt ein klares Bild. Aber stimmt das?
Das Buch habe ich recht schnell durchgelesen, denn natürlich will man an den Ermittlungen teilhaben und mit raten, wer besonders verdächtig ist. Man spürt, dass die Zeit drängt. Es könnte jeden Moment etwas Schlimmes passieren.
Die möglichen Tathergänge werden im Verlauf zunehmend unübersichtlich, denn es gibt nur einzelne Aussagen und keine Beweise. Was ist also dran an den Behauptungen und Erinnerungen, die die Befragten von sich geben? Zudem häufen sich die Zwischenfälle. Peggy läuft Gefahr sich unbeliebt zu machen. Zum Glück setzt sie unauffällig ihre Ermittlung fort, doch sie muss vorsichtig vorgehen und doch schneller als der Täter sein.
Was mir gefallen hat, dass wir als Leser an allen ihren inneren Fragen und Überlegungen teilhaben können. Die Erzählung ist erfreulicherweise nicht so gestaltet, wie bei Sherlock Holmes, wo alles bis zum Schluss unklar bleibt und auf der letzten Seite die Herleitung mit völlig neuen Fakten kommt, ohne, dass diese Indizien in den vorangegangen Kapiteln zur Sprache kamen.
Ich konnte mich sehr gut in den Erzählablauf einfinden und mir vorstellen, wie es Penny ergeht und warum sie so handelt.
Ich bin mir nach der Lektüre des Buches unsicher, ob Pennys Weihnachten für sie so verlief, wie sie es sich gewünscht hätte. Sie war schließlich in ihrem Element und es war nicht langweilig.
Der Humor in dem Buch kommt für mich nicht zu kurz. Besonders beeindruckend fand ich den Extremläufer. Hat der am Ende überhaupt etwas von den Vorkommnissen mitbekommen oder läuft der immer noch ums Schloss? Wen schnappt sich Nymphomanin als nächstes Opfer? Warum wurde eigentlich nicht der Gärtner befragt?
Für mich war es das erste "Penny Küfer ermittelt" Buch. Doch da das Buch in sich abgeschlossen ist, konnte ich ohne die Vorbände zu kennen, dem Buchgeschehen folgen. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass es Fans dieser Buchreihe gibt.
Die Schlossbewohner und Zugereisten verhalten sich nach Auffassung von Peggy sehr merkwürdig. Die Familie hat ein dunkles Geheimnis und es kribbelt sie, die Ermittlung aufzunehmen. Stück für Stück setzt sie Puzzlestück um Puzzlestück zusammen. Es ergibt ein klares Bild. Aber stimmt das?
Das Buch habe ich recht schnell durchgelesen, denn natürlich will man an den Ermittlungen teilhaben und mit raten, wer besonders verdächtig ist. Man spürt, dass die Zeit drängt. Es könnte jeden Moment etwas Schlimmes passieren.
Die möglichen Tathergänge werden im Verlauf zunehmend unübersichtlich, denn es gibt nur einzelne Aussagen und keine Beweise. Was ist also dran an den Behauptungen und Erinnerungen, die die Befragten von sich geben? Zudem häufen sich die Zwischenfälle. Peggy läuft Gefahr sich unbeliebt zu machen. Zum Glück setzt sie unauffällig ihre Ermittlung fort, doch sie muss vorsichtig vorgehen und doch schneller als der Täter sein.
Was mir gefallen hat, dass wir als Leser an allen ihren inneren Fragen und Überlegungen teilhaben können. Die Erzählung ist erfreulicherweise nicht so gestaltet, wie bei Sherlock Holmes, wo alles bis zum Schluss unklar bleibt und auf der letzten Seite die Herleitung mit völlig neuen Fakten kommt, ohne, dass diese Indizien in den vorangegangen Kapiteln zur Sprache kamen.
Ich konnte mich sehr gut in den Erzählablauf einfinden und mir vorstellen, wie es Penny ergeht und warum sie so handelt.
Ich bin mir nach der Lektüre des Buches unsicher, ob Pennys Weihnachten für sie so verlief, wie sie es sich gewünscht hätte. Sie war schließlich in ihrem Element und es war nicht langweilig.
Der Humor in dem Buch kommt für mich nicht zu kurz. Besonders beeindruckend fand ich den Extremläufer. Hat der am Ende überhaupt etwas von den Vorkommnissen mitbekommen oder läuft der immer noch ums Schloss? Wen schnappt sich Nymphomanin als nächstes Opfer? Warum wurde eigentlich nicht der Gärtner befragt?
Für mich war es das erste "Penny Küfer ermittelt" Buch. Doch da das Buch in sich abgeschlossen ist, konnte ich ohne die Vorbände zu kennen, dem Buchgeschehen folgen. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass es Fans dieser Buchreihe gibt.
Dienstag, 1. Dezember 2020
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