Samstag, 13. Dezember 2014

Nie mehr offene Schnürsenkel beim Laufen

Unter Läufern gibt es ja zahlreiche Klevergeister, die gerne mit Ihren Rat gewollt oder ungewollt ihre Mitmenschen beglücken. Ich will mich da nicht ganz herausnehmen. Manche Tipps sind clever, manche banal, manche gehen auf den Geist und manche Tipps sind für die Tonne.

Auf Anhieb fallen mir 250 Tipps ein, aber was sind sie wert? Da hilft nur ausprobieren.

Hier nun Tipp von mir: Die Schnürung eines Laufschuhs geht nicht auf, wenn wir die Schleifen in die Schnürung des Schuhs gesteckt haben.

Versuchsobjekte
Ich habe ein Paar Treckinglaufschuhe mit glatten Schnürsenkeln. Ich kann sicher sein, dass selbst bei einem festen Knoten, nach der Häfte des Laufes die Schnürung aufgeht.
 
Testlauf
Bei einem Testlauf hatte ich eine festsitzende Schleife gebunden und die Schleifenenden nochmals verknotet. Das mache ich sonst nur bei Wettkämpfen, wo ich mir ein Schuhbinden unterwegs nicht leisten kann. Der Schuh ging mit der ersten Tempoeinheit auf.

In einem zweiten Training hattee ich den Schuh fest mit einer Schleife gebunden und die Schleifen verknotet. Zusätzlich hatte ich die Schleifenenden in die Schnürung des Schuhs gesteckt.

Testergebnis
Insgesamt war ich 15 Kilometer gelaufen und der Schuh hatte sich nicht gelöst.
Der Tipp taugt!

Freitag, 5. Dezember 2014

Zielzeiten 10km Lauf

Wie schnell muss sich ich laufen, um eine bestimmte Zielzeit zu erreichen? Anbei ein paar Berechnungstools und eine Übersichtstabelle "Mile Pace Calculator" von RunnersSpace.com.

Dienstag, 2. Dezember 2014

10 km Lauf Entwicklung



Es geht abwärts mit dem 10 km Lauf. Die Zuschauer bekommen immer weniger geboten. In weniger als eine halbe Stunde ist im Spitzensport alles vorbei. Anbei die Männer-Weltbestenliste der IAAF auf 10.000m.

Weltjahresbestenliste

Für einen Jahresrückblick ist es eigentlich noch zu früh, aber ich habe die Saison 2014 bereits abgeschlossen. Was soll da noch kommen?
Anbei die Weltjahresbestenliste 2014 von Mirko Jalava. Hat es jemand von Euch geschafft, da gelistet zu werden?

Montag, 1. Dezember 2014

Jetzt an Weihnachtsgeschenke für Läufer denken!

Geschenke für Läufer zu empfehlen, die irgendetwas mit Laufen, Gesundheit und Ernährung zu tun haben, ist insofern schwer, da die Läufer, so wie ich sie kenne, nicht an diesem Hobby sparen. Was gebraucht wird, informativ ist oder nur cool ist, wird angeschafft. Meistens in dem Moment, wo die Idee geboren ist. Läufer sind in der Regel zu ungedultig und sie versprechen sich von ihrem Lauf-Gadget einen Vorsprung. Daher können wir nicht auf Weihnachten warten.
Womit ein Läufer allerdings garantiert nicht als Geschenk rechnet, hat Runtasia in seinen nicht ganz ernst zunehmenden Beitrag1 und Beitrag2 zusammengefasst.

Runner's World hat ebenfalls ein paar Anregungen: Für Sie, Für Ihn.

Unterschied Intervall-, Pyramidentraining und Fahrtspiel



Beim Intervalltraining soll der Läufer eine bestimmte Strecke in einer bestimmten Zeit mit bestimmten Pausen und in bestimmter Anzahl absolvieren.
Beim Fahrtspiel, Fartlek ist zumindest eine dieser Größen unbestimmt.
Beim Pyramidentraining handelt sich um eine spezielle Art des Intervalltrainings. Die Belastungsintervalle werden dabei treppenförmig bis zu einem gewählten Belastungsmaximum gesteigert. Zwischen den Belastungsintervallen liegen gleichlange Erholungsphasen. Nach dem Intervall mit der maximalen Intensität werden die Belastungsintervalle treppenförmig wieder reduziert.
Bei allen der drei Trainingsvarianten sind also Erholungsphasen eingebaut.

Laufen als Gewohnheit



Laufen gehört irgendwie zu mir, wie das Essen und Arbeiten jeden Tag. Das war nicht immer so, aber ich habe gemerkt, es tut mir gut und ich will daran festhalten.

"Unzufriedenheit ist der erste Schritt zum Erfolg."
Oscar Wilde

Wichtig für das Laufen sind:
  • Physisches Training,
  • Mentales Training, Taktik,
  • Lauf- und Atemtechnik,
  • Koordination, Kraft,
  • Ausrüstung
  • Ernährung

Die Reihenfolge der Aufzählung ist keine Rangfolge oder Gewichtung. Alle Punkte wirken sich auf die Leistungsfähigkeit aus.

Laufen wurde bei mir zur Lust, nachdem ich erste Erfolge an mir selbst sah. Als Motivation dienen Erfolge jedoch nur zeitlich befristet. Mit dem "Besser werden" wird die Luft nach oben immer dünner, d.h. das Training muss noch intensiver, die Lebensgewohnheiten stärker auf das Hobby ausrichtet werden und vieles mehr. Trotzdem werden die Sprünge zu neuen Erfolgen immer kürzer. Damit Laufen zur Gewohnheit wird bedarf es andere Kräfte.
Wichtiger für die dauerhafte Laufgewohnheit ist, die tägliche oder zumindest wöchentliche Motivation:
  • ein Trainingsplan mit viel Abwechslung,
  • eine Herausforderung,
  • die eigene persönliche Belohnung nach jedem Lauf,
  • Lauffreunde, die einen mitziehen.

Wir müssen nur herausfinden, was uns immer wieder erneut motivieren kann.