Sonntag, 25. Oktober 2020

Wertekapitalismus

Wertekapitalismus: Wie die Folgen der Corona-Krise beherrschbar werden und der Aufbau einer krisensicheren Weltordnung gelingen kann

Interessant an dieser Idee ist, dass es den Staatsbürger mehr in wichtige Entscheidungen, die diese und kommende Generation betreffen, einbezieht als es heute der Fall ist. Der Staat bildet in dieser Idee nur einen Rahmen.

Schwachpunkt dieses Vorschlags ist, dass wohl kein Poliker diesen Ansatz für gut heißen würde.

Es stellt sich zudem die Frage, ob die Mehrheit der Menschen überhaupt weiß und versteht, was "Nachhaltigkeit" bedeutet. Angefangen bei sich sebst, nicht bei anderen.

 

Samstag, 24. Oktober 2020

Calm - Die Magie des Schlafes: Besser ein- und durchschlafen und erholter aufwachen von Michael Acton Smith

Besser schlafen mit Calm, so lautet das Versprechen, bzw. die Ansage auf dem Buchcover. Da ich oft schlecht ein- und auch mal schlecht durchschlafe, hat mich dieses Buch interessiert. Die abgerundeten Ecken fallen ins Auge, das Buch fasst sich gut an, die Rundungen beruhigen beim Blättern. Die Seitenzahlen sind hübsch eingekreist, was auch eine beruhigende Wirkung hat. Die Zeichnungen sind schmeichelnd und wirken sehr abgestimmt. Die Farben sind sehr angenehm. Es sind sehr interessante Informationen über den Schlaf beschrieben, z.B. welche Art Kissen es gibt, Bettdecken, Traditionen in anderen Ländern. Auch Schlafrituale werden beschrieben. Es ist nicht alles hilfreich, aber allein in dem Buch zu lesen wirkt entspannend und beruhigt den Geist. Es werden interessante Aspekte und Neuigkeiten über den Schlaf geboten. Der Schreibstil ist gut lesbar, die Schriftarten variieren, so bleibt das Lesen im Fluss. Es wird empfohlen, sich auf der Webseite Calm umzuschauen, dafür muss man sich anmelden, was ich schade finde. Ich hätte gerne erst einmal einen Eindruck, bevor ich meine Daten angeben muss. Die App nutze ich nicht, weil mein Smartphone nachts aus ist. Ich bin außerdem nicht interessiert an Gute Nacht Geschichten. Das Buch muss man nicht von vorne bis hinten lesen, man kann auch quer einsteigen, oder am Ende beginnen. Die Kapitel müssen nicht der Reihe nach gelesen werden. Ich habe ein paar hilfreichen Tipps für mich entdeckt, damit mein Schlaf besser wird und einige interessante Einblicke in das Gehirn gewonnen. Nun kenne ich die Gründe, warum ich manchmal wach liege, meine linke Gehirnhälfte ist zu aktiv. Was mich sehr gestört hat, ist der Geruch vom Buch, der ist sehr penetrant. Ich würde das Buch niemals abends vor dem Einschlafen anschauen wollen, der Geruch der Seiten ist sehr unangenehm.

Kirchensittenbach

 

















































Freitag, 23. Oktober 2020

Land oder Leben von Claudia Heuermann

Lärm, Schmutz, Abgase, beengte Räume, Claudia Heuermann wird es zu viel. Mit ihrem Mann und den zwei kleinen Söhnen wandert sie in die nordamerikanischen Wälder aus. Das Landleben reizt mit Natur, Selbstbewirtschaftung, Tieren und einer gesunden Luft. Nach anfänglichen Schwierigkeiten, wie z.B. flying squirrels, die sich auf dem Dachboden eingenistet haben, wird das Leben in der Wildnis immer schöner. Durch ein paar Ziegen stellen sie Käse selber her. Ahornsirup wird aus dem Wald gewonnen und mühsam gekocht. Doch die Belohnung am Ende der Arbeit ist viel wert. Mit skurrilen Handwerkern haben sie zu tun und mit Arbeitern, die auch gerne mal tagelang verschwinden. Das Leben ist hart, teilweise sehr anstrengend, doch immer kommt eine Belohnung in Form von Eiern, Gemüse, Obst und die Freude an den Tieren. Zu jedem Leid gehört auch Freud, mit dieser Einstellung lebt die Familie recht gut. Viele Dinge ändern sich mit der Zeit und die Familie muss sich klar werden, wo der Fokus liegt. Die Jungs werden älter und verlieren das Interesse an dem anfangs so interessanten Landleben. Die Großstadt reizt da doch mehr. Als etwas Schlimmeres passiert, muss die Entscheidung getroffen werden, ob der Hof verkauft wird und eine Rückkehr nach Deutschland zu Debatte steht. Das Buch liest sich wie ein Abenteuerroman, voller spannender und auch gruseliger Momente. Man wird sehr gut unterhaltsam und man hat das Gefühl, bei der Arbeit am Hof zwischen den Tieren dabei zu sein. Es ist ein sehr lebendiger und wunderbar bildhafter Erzählstil. So schön vieles auch ist, die Arbeit am Hof wäre mir zu viel, ich möchte nicht mal dort Urlaub machen. Dafür gibt es zu viele wilde Tiere, die die Arbeit im Garten und am Hof erschweren. Es war mir ein Vergnügen dieses Buch zu lesen, die Autorin hat eine großartige Athmosphäre geschaffen, ohne zwischendurch langweilig zu werden.

Herbstzeit ist im Garten

 Der japanische Ahorn gibt nochmal alles




Langer Lauf zum Fischleinsberg