Sonntag, 27. April 2014

1. Zeidlerlauf 2014

Irgendwie hatte ich mich bislang gewundert, dass die Stadt Feucht noch keinen 10km-Lauf auf die Beine gestellt hat. Am 27.04.2014 war es soweit. Der R.C. Radlexpress Feucht e.V. hatte sich der Aufgabe angenommen.
Gestartet wurde am Waldparkplatz des Freibads "Feuchtasia" um 10 Uhr. Der Veranstalter war bemüht, dass jeder Teilnehmer eine Medaille erhielt. Aufgrund der unerwartet hohen Teilnehmerzahlen gingen manche  der letzten Teilnehmer leider leer aus. Noch ein Ansporn immer schneller als die Anderen zu sein.
Es sind drei Runden à 3,3 km zu laufen.
Jetzt habe ich schon eine Reihe von Wettkämpfen mitgemacht, aber ich war dennoch angenehm überrascht, was der Verein auf die Beine gestellt hatte. Auf den Wanderwegen waren Richtungspfeile, Schlaglöcher waren am Boden markiert, sowie Wurzeln. Normalerweise organisiert der Verein eher Radsportveranstaltungen, daher die Aufmerksamkeit einer farblichen Gestaltung der Waldweg-Beschaffenheit. Keinem der 129 Läufern ist etwas passiert unterwegs.
Nach dem Zieleinlauf gab es eine Medallie und jede Menge Kuchen, Obst und Getränke. Dies wurde alles aus dem Vereinsgeld ohne Sponsoren finanziert. Da können sich manche Sportveranstalter eine Scheibe abschneiden. Meine Zeit war 39:37.
Die gute Nachricht ist, 2015 wird es wieder so einen Lauf geben und ich bin dabei!


Sonntag, 6. April 2014

17. Wendelsteiner Panoramalauf 2014

Beim Lauf am 6.4.2014 war ich vollkommen auf mich allein gestellt. Irgendwie gab es keinen Läufer, der ein ähnliches Tempo lief. Ich hatte den Eindruck, dass diesmal nicht allzuviele Läufer vor mir waren. Ich konnte an diesem Wettkampftag nicht digital kontrollieren, wie schnell mein Tempo ist, da ich meine Laufuhr vergessen hatte. Getröstet habe ich mich dadurch, dass es drei Runden zu Laufen gab und ich immerhin zweimal an einer Zeitanzeige vorbeilief.
Nach 16:50 Minuten war ich mit großen Raubersrieder Runde (4,33 km) durch. Dies entspricht einen Schnitt von 3:53. Bei Kilometer 7,41 lag ich bei 30 Minuten, also nach der Raubersrieder Runde mit 3,08 km. Insgesamt ein Schnitt von 4:03 min/km. Die Endzeit war 43:24, also ein Schnitt von 4:08 Erachtens für 10.500 m. Ein Endspurt war diesmal nicht drin, obwohl der Lauf langsamer war, als der in Treuchtlingen. Trotzdem ist der Erfolg nicht zu verachten: Platz 22 von 89 Läufern und Platz 5 in meiner Altersklasse. Hinter der Zielgerade hörte ich ein Gespräch mit: "Das ist Ingo Wagner vom ASC Tennenlohe. Der war letztes Jahr nicht so gut. Dieses Jahr muss man ihn ernst nehmen.". Tja, mit Knieschaden läuft es sich auch nicht so gut. Innerlich habe ich geschmunzelt, denn ich bin erst am Anfang der Saison. Da geht noch mehr in der zweiten Jahreshälfte.
Für das Panorama hatte ich keinen Blick. Es ging durch Feld, am Wald vorbei und immer wieder durch die Dorflandschaft. Unangenehm sind mir die Gerüche in Erinnerung. In Raubersried ging es am Gasthaus Dorstewitz vorbei. Dort waren einige Tische aufgebaut und die Gerüche deftiger Speisen verbreitete sich auf der Straße. An der nächsten Ecke hat die freiwillige Feuerwehr gegrillt. Wenn man nicht Hunger hat und bei extremer Anstrengung hat ein Läufer keine Hunger, dann fallen die Essensgerüche negativ auf. Auf dem Feld hingegen schlug mir Düngergeruch in die Nase. Frischluft mit hohem Sauerstoffanteil wünscht sich ein Läufer.
Die Wege bestanden überwiegend aus Schotterwegen, die ich nicht so gerne laufe. Die Schuhe haben dort wenig Gripp. Die Strecke enthielt keine Steigungen.
Nach der Veranstaltung hielt mich nichts am Platz. Es gab ein ärmliches ISO-Getränk und sonst nichts. Eine Urkunde zum Selbstausdruck gibt es nicht. Insgesamt keine Laufveranstaltung, die ich mir merken muss. Fairer Weise muss ich positiv anmerken, dass sie nur 7 EUR, statt der meist üblichen 8 EUR kostet und für mich schnell zu erreichen ist.

Samstag, 22. März 2014

20. Treuchlinger Frühjahrslauf

Am Heute war ich in Treuchtlingen zum Frühjahrslauf. Leider war es nicht das Wetter, welches Frühlingsgefühle vermittelt. Ich habe mehrmals geschwankt, was ich anziehen soll. Alle Läufer hatten Jacken an. Etwa 8 Minuten vor dem Start, hatten die meisten sich dann von ihrer Jacke getrennt. Es gab sogar welche mit kurzer Hose. Lasse ich die leichte Laufjacke an, dann bin ich zwar vor Wind und Regen geschützt, aber es könnte zu warm sein. Oder laufe ich im kurzärmeligen Kompressionsshirt? Nur die Harten kommen in den Garten, dachte ich. Ich habe mich für das Shirt und gegen die Jacke entschieden. Im Nachhinein war es goldrichtig.
Auf den ersten Kilometern der 10 km Strecke ging es erwartungsgemäß zügig voran. Normalerweise drossele ich das Tempo ab Kilometer zwei dann für die Folgekilometer. Aber irgendwie hatte ich das Gefühl, dass mein Trainingsstand so gut war, dass ich zumindest versuchen könnte, die angepeilten 4:15 min/km zu unterbieten.
Den ersten Teil der Strecke hatte ich einen Läufer vor mir, der ungefähr mein Tempo lief. Da klebte ich mich daran. Dann merkte ich eine Schwäche und überholte ihn. Danach war ich der Verfolgte. Immer wieder spürte ich die Geräusche hinter mir, dass jemand versucht, die verloren gegangene Position wieder durch einen schnelleren Antritt zurückzuerobern. Ich habe einfach mein Tempo unoffensichtlich angepasst, sodass der Abstand bei den insgesamt fünf Angriffsversuchen immer gleich blieb. Danach ist mein Schatten gestorben. Von nun an habe ich mich wieder um meine Vordermänner gekümmert. Vier Positionen konnte ich auf den restlichen Kilometern noch gut machen. Es gab einige, die die Länge von 10 km überschätzt hatten und zurückfielen. Ein Trampeltier konnte das Überholen von mir nicht so verkraften und heftete sich an mich dran. Aus dem lauten Aufsetzen seiner Schuhe schloss ich, dass er viel zu viel Energie in den Boden stampfte und somit keine Aufmerksamkeit verlangt. So kam es dann auch, dass er abfiel.
Bei den letzten drei Kilometern mobilisierte ich die Kräfte und setzte förmlich zu einem verlängerten Spurt auf das Ziel an. Nach mir kam dann keiner mehr mit. Ich weiß, dass auf den letzten Metern immer viel passieren kann. Da ich kein guter Sprinter bin, setze ich lieber auf meine Ausdauer und erhöhe Kilometer vor dem Ziel bereits das Tempo.
Am Ziel wurde nicht viel geboten. Der Sprecher war kaum zu verstehen und man hätte ihn sich auch sparen können. Tja und die Versorgung war ein wenig ärmlich. Ich war froh, dass ich mich selbst versorgen konnte. Auf der Laufstrecke wurde kein Wasser ausgeteilt. Am Ziel gab es warmen Tee und Mineralwasser. Keine Bananen, keine Äpfel wie sonst fast üblich.


Ein Müsliriegel im Auto, Apfelsaft, Mineralwasser und ein selbstgemachter Shake warteten in der Kühlbox im Auto auf mich. Anbei das Rezept: O-Saft, Instant-Haferflocken, ein Yoghurt, eine Banane, sowie Ahornsirup zusammen mixen. Heraus kommt ein wohlschmeckender und erfrischender Drink nicht nur für Sportler
Bei dem Wetter wollte ich mich sowieso nicht lange aufhalten. Ich lief langsam zum Auto aus, um mir gleich eine warme Jacke überzustreifen.
Start und Anmeldung zur Abholung der Startunterlagen liegen ungünstigerweise etwas auseinander, sodass ein kleiner Fussmarsch eingeplant werden muss. Es gibt keine Transponder zur Zeitmessung. Aufgrund der Entfernung zu meiner Heimat komme ich zum Schluss, dass es kein Lauf ist, den ich mir fürs nächste Jahr vormerken muss.
Die gute Nachricht ist meine neue Bestzeit auf 10 Kilometer! Die Durchschnittszeit von 4:05 min/km führte zu einer Gesamtzeit 41:06! Siebter in meiner Altersklasse! Gesamtplatzierung 68 von 188 Teilnehmern.

Sonntag, 16. März 2014

Super Trainingschuh Reebok SmoothFlex mit einer Macke

Letztes Jahr 2013 im Herbst habe ich mir im Reebok Outlet bei Greding ein paar leichte Trainingsschuhe mit extrem guten Dämpfungseigenschaften gekauft. Damals hatte ich mich gerade vom Knieschaden erholt und mit dem Training wieder angefangen, da wollte ich mein Knie besonders schützen durch einen neuen Schuh mit weichen Auftritt.
Den Schuh Reebok SmoothFlex Ride habe ich auch bei Wettkämpfen an und ist ein treuer Begleiter geworden, den ich wieder kaufen würde.

Eine unangenehme Eigenschaft ist, dass sich auf Feldwegen kleine Steinchen in die Ritzen setzen und erst später mit einem Werkzeug herausbewegt werden müssen. Ich würde daher bei zukünftigen Schuhkäufen darauf achten, dass die Sohle nicht derartig tiefe Einschnitte aufweist.

Sonntag, 9. März 2014

Rothseelauf 2014

Der erste Lauf im Rahmen des Läufer-Cups ist der Rothseelauf. Die schöne Laufstrecke von 10,4 km führt zweimal um den oberen Teil des Rothsees. Die breiten Wege sind teilweise asphaltiert oder geschottert. Parkmöglichkeiten finden sich rund um den See. Ab 29.03.2014 sind die Parkplätze des Zweckverbandes Rothsee wieder gebührenpflichtig (2h 1€, Tag 2€).

Start des Rothseelaufs ist am Strandhaus Birkach um 10:30 Uhr. Dort sind die Parkplätze allerdings knapp, aber es kann auf der gegenüber liegenden Seeseite geparkt werden. Ausreichend Zeit für den dadurch entstehenden Fußweg zum Start, Unterlagen holen, zurück zum Auto und wieder hin ist besser im Vorfeld einzuplanen.
Bei sonnigem Wetter gab es diesmal einen Rekord dieser Veranstaltung im Hinblick auf die Anmeldungen (Beachtliche 387 Teilnehmer für 10 km Lauf, 10 Teilnehmer mit meinem Jahrgang). Angeblich wurden die Startnummern knapp.
Der erste Startkilometer ging zügig mit Spitze 3:10 min/km los. Ein Blick auf die Zeit verriet mir, dies ist zu schnell. Ich versuchte anschließend eine Geschwindigkeit von 4:15 min/km anzupeilen. Von der Zeit wusste ich, dass mir keine Probleme entstehen sollten. Im Durchschnitt sind über die Distanz von 10,46 km dann doch 4:11 min/km herausgekommen. Besser als angestrebt. Die ganze Strecke bin ich im Wohlfühlbereich gelaufen - dank Training und/oder Kompressionskleidung. Bewusst bin ich beim ersten Lauf nicht an die äußersten Grenzen gegangen, schließlich war ich bereits zufrieden mit dem Tempo, dass unter 4:15 min/km lag. Insgesamt ist eine Zeit von 43:46 min herausgekommen. 68. Platz in der Gesamtwertung und 11. in der Alterklasse.
Im Zielbereich gab es Äpfel, Bananen und Getränke. Da hatte ich schon etwas mehr bei Laufveranstaltungen gesehen. Für meinen subjektives Empfinden könnten die Startgebühren deshalb auch niedriger ausfallen. Der Veranstalter war Finish-Line.
Es gab sogar ein Video zu meinem Zieleinlauf.