Freitag, 1. Dezember 2023

Bestes Bio 2023

Zunächst einmal der biobasierte Verschluss aus Zuckerrohr. Ich bin immer fasziniert, dass Plastik quasi auch durch andere gleichwertige natürliche Stoffe ersetzt werden kann.
Das Getränk sah nach dem Eingießen lecker aus. Es schwebten im Glas viele braune Punkte von der Haselnuss. Das Auge trinkt bekanntlich mit.
Haselnuss in einem Drink finde ich ungewöhnlich, aber lecker.
Durch den Wasseranteil im Drink ist er auch durstlöschend.
Angenehm fand ich, dass kein Kratzen im Hals entsteht. Das kann bei trockenen Haselnüssen bei mir schon mal passieren.

Die kleinen Teile von der Haselnuss setzen sich schnell am Boden ab. Dadurch verleitet das Getränk zum schnellen Trinken, oder ich muss umrühren.

Es ist für meinen Geschmack etwas zu wenig Haselnuss drin. Der Drink schmeckt für mich verdünnt. Es ist ja auch wirklich viel Wasser drin.

Der teure Bestandteil ist die Haselnuss, doch im Grunde würde ich mir im Hinblick auf den Verkaufspreis mehr Anteil erwarten.
Ich würde zudem das Salz weglassen. Es ist so wenig drin, da könnte man auf die Zugabe auch verzichten. Ich bin ein Fan von kurzen Zutatenlisten und natürlichen "ungewürzten" Geschmack. Lieber etwas Wertvolles hinzufügen.

Ich schmecke deutlich Wasser und Haselnuss. Für mich ist es keine Milch. Der Drink schleimt nicht im Mund und er schmeckt auch nicht sahnig. Das muss er auch nicht.

Ich fände eine Glas-Mehrwegflasche nachhaltiger, geschmacksneutraler und ansprechender.

Der Haselnuss-Geschmack ist dezent gegenüber reinen Haselnüssen.
Das Salz schmecke ich zum Glück nicht raus. Das würde auch nicht passen.  




Donnerstag, 16. November 2023

Rezension zu Earthventure in Las Vegas von Beatrice Sonntag

Ulionk fühlt sich gelangweilt. Sie sehnt sich nach einem Abenteuerurlaub auf der etwas rückständigen Erde. Also bucht sie bei einem Reiseanbieter Startup einen Urlaub. Als geheimer Beobachter kann ich den Reiseverlauf miterleben.

Es mutet sich mir weniger als Abenteuer im engeren Sinne an, eher als kulinarische Rundreise mit allen Formen und Größen von Nahrung in der Zucker seine Verwendung findet. Ich sehe wie man das Zeug essen kann, ohne dabei rot zu werden, denn unsere Touristin ist ja schon rot im Gesicht und sie kann auch nicht grün werden vor lauter süßer Versuchung, denn eigentlich ist sie von Natur aus grün. Das sieht aber keiner auf der Erde, dank einer umfärbenden Gesichtscreme.

Auf der Erde passieren dann allerlei denkwürdige Ereignisse. Würde ich mich so wie Ulionk verhalten, wenn ich vom Planet nicht viel wüsste, frage ich mich. Oder sind der Autorin Sonntag lauter Sonntagseinfälle gekommen? Ich schließe, dass es sicherlich nicht ganz einfach ist, sich dagegen zu wappnen, nicht automatisch im Hinblick auf die Gegebenheiten ihrer Welt genauso auf eine andere zu schließen.

Es ist jedoch auch für die Romanfiguren und für mich als Leser ein Test, wie tolerant und vorstellungsvermögend wir sind.

Viel essen zu können, dass haben die Außerirdische namens Ulionk und ich gemeinsam, wobei sich meine Schmacht auf Zucker in Grenzen hält.

An einigen Stellen musste ich schmunzeln, wobei nicht so breit wie unsere Außerirdische. Gerne buche ich die nächste Reise für ein Earthventure von Beatrice Sonntag.

Freitag, 10. November 2023