Mittwoch, 21. Juli 2021
Sonntag, 18. Juli 2021
Skyward - Der Ruf der Sterne von Brandon Sanderson
Die Menschen haben sich in kleinen Gruppen in Höhlen verkrochen.
Fernab der Erde auf Alta müssen sich die letzten Überlebenden vor Aliens schützen.
Die Krell greifen immer mal wieder an, große Menschenansammlungen werden vernichtet.
Zur Verteidigung müssen neue Piloten ausgebildet werden.
Zu
ihnen gehört die junge Spensa, sie will fliegen, dies ist ihr größter
Wunsch. Allerdings hat Spensa einen schweren Stand. Ihr Vater gilt als
Verräter, dies steht einer Karriere als Pilotin im Weg.
Doch Spin, wie ihr Rufname lautet, ist zäh und kämpft sich zu einer Ausbildung durch.
Die Steine, die ihr in den Weg gelegt werden, spornen Spin nur noch mehr an.
Spensa
ist großartig, sie gefällt mir sehr. Ihre Art sich zu verteidigen und
durchzusetzen ist bewundernswert. Obwohl sie eigentlich keine Chancen
hat, lernt und kämpft sie für ihren Traum.
Dieses Weltraumabenteuer ist Science Fiction vom Feinsten. Obwohl es auf eher kleinem Raum spielt, bietet es Größe.
Die dargebotenen Schlachten sind spannend und teilweise atemberaubend.
Der
Kampf gegen die Krell scheint aussichtslos, doch die Menschheit lässt
sich nicht auslöschen. Alle Kräfte werden mobilisiert, um möglichst
viele Piloten auszubilden.
Die Geschichte bietet nicht sehr viele
Schauplätze, der Radius ist eingeschränkt, dennoch entwickelt sich eine
ausgedehnte Atmosphäre. Die Charaktere sind unterschiedlich, manchmal
nervend, aber immer unterhaltsam.
Die beste Figur war für mich Schreckschneck.
Abgerundet wird das Buch durch
Zeichnungen der Flugobjekte. Zu Beginn der Geschichte kann man sich auf
der Verlagsseite eine Farbtafel von Alta anschauen. Dies erleichtert
das Verständnis für die Umgebung auf Alta.
Das Cover zeigt die junge Frau, die einen intensiven und ausdrucksstarken Blick hat.
"Skyward" bietet Raum für eine Fortsetzung, auf die ich hoffentlich nicht allzu lange warten muss.
Für
Science Fiction Fans kann ich das Buch sehr empfehlen. Es bietet sehr
viel Action, Flugsimulationen, Kämpfe im All und ein paar
zwischenmenschliche Gefühle.
Dank einer KI, die in einem Science Fiction Buch nicht fehlen darf, einen wohldosierten Humor.
Donnerstag, 15. Juli 2021
Montag, 12. Juli 2021
Höhenfluch
Hartmuth Rappen ist ein Opfer seines ambitionierten Bauprojekts vom Fellhorn zur Kanzelwand. Es wäre die längste Fußgänger-Hängebrücke der Alpen geworden. Nicht jeder war von dem Gedanken begeistert, nur Elton John meinte: "Es ist besser, eine Brücke als eine Mauer zu bauen.“.
Wie dem auch sei, es kam nicht dazu. Herr Rappen hängt an einer Decke und hat den längsten Hals der Alpen. Der Täter packt religiös anmutende Sprüche dazu und dies zeugt von dessen geistlicher Umnachtung.
Ob wir die Namen, die auf i enden vom Kreis der Verdächtigen ausschließen können? Konrad Menzl können wir jedenfalls ausschließen. Besonders hilfreich ist die Profilerin Dr. Silvia Stern, die meint, jeder könne unter gewissen Umständen Mörder sein. Stimmt, ich habe auch manchmal Mörderhunger und Mörderlust auf Krimis. Und den Band hier habt ihr schnell verschlungen.
„Alles im Leben ist eine Brücke – ein Wort, ein Lächeln, das wir dem anderen schenken."
Ivo Andrič.
Der Fall hat mir anfangs ein müdes Naja entlockt, dann ein waches "Basst scho", dann ein plötzlich "Oh mei", gefolgt von "Himmel, Arsch und Beton" ausgelöst. Insgesamt ein schön raffiniert ausgefädelter Krimi. Die Profilerin meint dazu: "Jeder kann solche Mordsgeschichten schreiben, wenn die äußeren Bedingungen stimmen.". Ja mag sein, aber die Uroma mit ihren Zeichnungen und Gedicht waren der Hit. Eine quasi mystisch anmutende Eingebung von Uroma Bruni mündet in Skizzen, die wir im Buch bewundern können. Sie sind eine Inspiration für die Ermittlung. Möglicherweise taugen sie ja auch als Bericht für den whatsverappelten Polizeichef.
„Die Sinne sind uns die Brücke vom Unfassbaren zum Fassbaren.“
August Macke
In diesem Sinne sind mit Bergstraßen und Seilbahnen für mich überflüssig. Brücken, nun ja, es muss nicht immer die Superlative sein. Das Schönste an einer Bergwanderung ist der Aufstieg aus eigener Kraft und die verdiente Brotzeit oder den Kaiserschmarren. Mit dem eingesparten Geld für Fortbewegungsmittel könnte ich mir sogar noch die ganze Egi-Huber-Krimi-Reihe leisten.
„Bücher liegen in der Luft. Der Schriftsteller ist nur die Brücke zwischen dem Stoff und der Niederschrift.“
Marguerite Duras
Sonntag, 11. Juli 2021
Oberrüsselbach
Gestartet sind wir in Oberrüsselbach, dann ging es zum Burgstall Hainburg und anschließend an der Lillach entlang zu deren Quelle.











































