Dienstag, 2. Mai 2017

Fit ohne Sport

Körperliche Fitness hängt von einem guten und regelmäßigen Training ab.
Doch das ist anstrengend, zeitaufwendig und mitunter teuer.
Es gibt tausend Gründe kein Sport zu tun, aber ohne Sport werden unsere Muskeln schlapp und wir werden in der Regel dicker. Dies bringt weitere unzählige Nachteile mit sich.

Die Motivation für den Sport können wir nicht kaufen, aber vielleicht die Sportpille.
Diese Pille funktioniert bereits bei Mäusen. Bei Menschen weiß man es noch nicht so recht.
Aber Wissenschaftler tüfteln an der Sportpille für den Menschen herum.
Was fängt der Mensch nur mit der gewonnenen Zeit an?

Siehe auch:
spektrum.de - Sport-Pille hält Mäuse fit

Für Kaffee-Sparfüchse

"Der Morgenkaffee bringt eine Euphorie mit sich, mit dem die Heiterkeit des Nachmittags- oder Abendtees nicht mithalten kann."
O. W. Holmes

Kaffee ist ein beliebtes Getränk in allen Ländern. Das Kaffeepulver wandert oft in den Müll. Eine Zweitnutzung sehen Studenten der Universität Toronto. Aus Kaffeesatz, Wachs und Zucker wird ein Block gepresst, der anderthalb Stunden lang als Brennstoff dienen kann.

Jetzt stellt sich für mich nur die Frage, ob der Produktions- und Logistikprozess effizient. Schließlich gibt es noch andere sinnvolle Verwendungsmöglichkeiten von Kaffeepulver.

Kaffeechemie: Der Trick mit den tiefgefrorenen Bohnen - Spektrum der Wissenschaft

Geld sparen durch Kaffeeeinfrieren? Das scheint mir eine Milchmädchenrechnung zu sein. Wir werden ersten eine höhere Abnutzung des Mahlwerks haben und zweitens kostet das Einfrieren Strom.



Die meisten Kaffeegenießer kloppen den verwendeten Kaffeesatz einfach in die Mülltonne. Aber halt, Kaffeepulver ist ein wahres Wundermittel!
Es entfaltet auch nach dem Aufbrühen noch seine Wirkung.


11 clevere Dinge, die du mit Kaffeesatz machen kannst - smarticular.net

Was nicht auf der Webseite steht, ist unangemeldeter Besuch. Der intensive Geruch von überall auf dem Grundstück verteilten Kaffeesatz lockt mit Sicherheit einige Rentner an, die die Neueröffnung eines Café bei Euch in der Straße vermuten.

Autos und Parken

Das Umweltbundesamt berichtet, dass die Mehrheit der Deutschen nicht mehr so stark aufs Auto angewiesen sein will. Doch die Statistik zur Nutzung verrät, dass dieser Gedanke noch keine Umsetzung gefunden hat. Das Auto ist die Nummer 1 der Transportmittel für 2017. 37 Prozent der Deutschen (ab 14 Jahre) sind täglich mit dem Kfz unterwegs (Umweltbundesamt).
Es bedarf also noch einen äußeren Antrieb, die die Abhängigkeit vom Auto auflöst.

Eine Strategie von Städteplanern ist, um die Autos unattraktiv werden zu lassen, sind andere Abhängigkeiten des Fahrzeuges zu stören. Autos und Parkplätze gehören irgendwie zusammen. Aktuell gibt es mehr Autos als Parkplätze in Städten. Wird der Parkraum reduziert oder extrem teuer, dann verschwindet auch das Auto. Es kann zwar noch durchfahren, aber, wenn es parken will, hat es keine Chance.

Hinzu kommt, dass viele Städte nun entscheiden, Parkraum umzuwidmen in Radwege, Grüninselns und anderes. Viele vorhandene Parkplätze sind schon jetzt sündhaft teuer oder zeitlich beschränkt.

Wie gut, dass Google Maps sich merkt, wo wir schon einmal geparkt haben. Es kann uns sogar beraten, wo wir mit Parkproblemen zu rechnen haben.

Das neue Stadion in Miami für 25.000 Zuschauer wird ganz ohne Parkplätze geplant. Die Besucher sollen die öffentlichen Verkehrsmittel oder eingerichtete Shuttlebusse von anderen Parkhäusern nehmen.

Siehe auch:
heise.de - Google-Maps hilft Autofahrern beim Parken
inrix.com - Parkingsurvey

Suchmaschine als digitaler Arzt

Früher gingen wir zum Arzt und hockten uns eine Stunde ins bazillenverseuchte Wartezimmer, um so richtig krank zu werden. Anschließend erfolgte einen dreiminütiges Gespräch mit dem Gott in Weiß.  Heute fragen wir die Suchmaschine.

Infografik: Sprechstunde bei Doktor Google | Statista


Eine weitere Konkurrenz zum Arzt sind Wearables, die Gesundheitsdaten permanent aufnehmen - in guten und schlechten Tagen.


Siehe auch:
10kmlauf.blogspot.com - Krankenschwester als App
Doktor Digital
TK-Studie: Jeder Zweite kapituliert bei der Suche nach Gesundheitsinformationen.
Bitkom - 55 Prozent recherchieren Gesundheitsthemen im Internet
tk.de - Homo Digivitalis: TK-Studie zur Digitalen Gesundheitskompetenz 2018

Montag, 1. Mai 2017

Mais

Ein Maiskolben hat im Durchschnitt 800 Körner in 16 verschiedenen Reihen.
Und die können schnell und einfach mit der nötigen Technik gegessen werden.

Abgedreht: Mann isst Maiskolben mit Bohrer

Smarte Geschirrspülmaschine

Warum braucht eine Geschirrspülmaschine eine Verbindung zum Heimnetzwerk?

Angeblich sei die Bedienung einfacher als über die Maschine direkt. Ich stelle dies entschieden in Frage. Abgesehen davon, halte ich den zusätzlichen Energieverbrauch für den Betrieb und die Kommunikation zwischen App und Router übers Jahr gerechnet für überflüssig.

Das folgende Video zeigt, wie ich die Geschirrspülmaschine mit dem Router verbinde:


Allein 3 Minuten dauert die Einrichtung und unzählige Klicks in der App und an der Maschine. In der Zeit habe ich tausendmal das Geschirrspülprogramm gestartet.

Seien wir doch einmal ehrlich liebe Ingenieure von Siemens. Es geht Euch doch mehr darum, an die Nutzungsdaten der Maschine zu kommen. Euch interessieren welche Programme genutzt werden, wie oft die Maschine läuft wie beladen sie ist, welche Wasserqualität vorherrscht und ob Salz verwendet wurde. Der Anwender hat nur den Vorteil einer zweiten Bedienmöglichkeit, zahlt jedoch nicht unerheblich für diese Funktions beim Kauf der Maschine.

Ich wünschte mir bezüglich der übertragenen Daten Aufklärung. Als Webseitenbetreiber wird eine Datenschutzerklärung gefordert, warum ist dies nicht auch für IoT Geräte vorgeschrieben.

Ist unser Menschenbild für die Zukunft richtig?

Ray Kurzweil: The Coming Singularity

Im Beitrag von Ray Kurzweil wird auf die Gefahren von Technologie eingegangen. Er denkt dabei nur an Security Aspekte, z.B. mögliche Hackerattacken. Das ist für mich zu kurz gedacht.

Mit wieviel implantierter Technik ist der Mensch noch ein Mensch? Ab welchen Grad müssen wir von Maschinen sprechen?
Der Übergang wird fließend sein. Wir werden es kaum wahrnehmen. Haut und Organe werden gezüchtet ausgedruckt. Der Mensch wird direkt mit dem Internet verbunden sein. Seine Mobilität und Kraft werden durch Exoskelette erweitert. Wie steht es um unser Gehirn? Schon jetzt können wir unser Gehirn mit einem 3D-Drucker ausdrucken. Wieviel Jahrzehnte wird es wohl dauern bis wir unser biologisches Vorbild vollständig entschlüsselt und reenginiert haben. Fakt ist, der Mensch wird künstlicher bzw. maschinenähnlicher.

Bei den Maschinen findet eine umgekehrte Fortentwicklung statt. Die Maschinen werden intelligenter, fähiger und unabhängiger und schleichend menschenähnlicher.

Wenn wir über Bedrohungen für die Menschheit sprechen, sollten wir definieren, was wir unter Menschheit in der Zukunft verstehen.

Die nächste Generation der Menschen ist nicht menschlich.

Es stellt sich nur die Frage, ob die Erde besser mit Maschinen dran wären.
Würden die Maschinen nach Ebenbild des Menschen die Erde nicht noch schneller ausbeuten? Oder würden sie sich weiterentwickeln als Mensch und mehr in Regelkreisen denken?
Die Hoffnung bleibt, dass die Maschinen der Zukunft, besser als die Menschen sind.