Donnerstag, 29. April 2021

Eine Insel zwischen Himmel und Meer von Lauren Wolk

Als Neugeborenes wird Crow in einem kleinen Boot an den Strand der Insel von Osh gespült.
Osh ist ein Einsiedler und lebt für sich auf einer kleinen Insel.
Er nimmt sich des Mädchens an und sorgt mit Hilfe von Miss Maggie für ihr Wohlbefinden.
Miss Maggie lebt auf einer Nachbarinsel, sie ist eine gute Seele und sorgt oft für gutes Essen.

Als Crow zwölf Jahre alt ist, beginnt sie sich für ihre Vergangenheit zu interessieren.
Wo kommt sie her, wer waren ihre Eltern.
Osh unterstützt sie so gut er kann. Doch er hat auch Angst um seine Pflegetochter, wenn sie sich von ihm entfernt, weil die Vergangenheit Crow zu sehr einfängt.

Die Suche führt das Mädchen auf die Insel Penikese. Dort findet sie eine Wahrheit, die für alle Beteiligten sehr gefährlich wird.
Die Insel hat eine geschichtliche Vergangenheit, die einem sehr unwirklich vorkommt. Es lohnt sich, darüber nachzulesen.

Die Befürchtungen von Osh könnten wahr werden, seine kleine Crow droht ihm zu  entgleiten. Miss Maggie ist genauso versucht, dem Mädchen zu helfen und zu hoffen, die Vergangenheit bringt die Zukunft nicht völlig durcheinander.

Die Geschichte hat mein Herz gewärmt. Lauren Wolk hat eine ganz besondere Art zu schreiben. Crow und Osh sind wunderbare Wesen, die einen glücklich machen und ein Lächeln ins Gesicht zaubern.
Miss Maggie ist eine eher rauhe Frau, doch im Herzen sehr gütig.
Diese drei Menschen machen das Buch zu einer sehr lebendigen Erzählung. Ich hatte den Eindruck, ich sitze mit am Strand, wo mir die Katze Maus schnurrend auf dem Schoß sitzt.
Der Ideenreichtum der Autorin ist klasse, durch sie werden die Personen echt. Ich habe den Sand und das Meer an meinen Füßen gespürt. Ein wundervolles Buch, welches leider zu Ende gelesen ist.
Ich habe jede Seite genossen und mitgefiebert.
Von der Autorin kenne ich "Echo Mountain" und "Das Jahr in dem ich lügen lernte". Auch in diesen Büchern schafft Lauren Wolk eine Athmosphäre, der man sich nicht entziehen kann.


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