Dienstag, 4. August 2020

Arda und der Spuk von Defne Seidel


Im Wald von Tegel spukt es, zumindest glauben Arda und Lennard daran.
Die 2 sind dicke Freunde, spielen gerne zusammen radeln, Schule und einfach am See sitzen.
Die 11 jährigen Jungs haben viel gemeinsam und helfen sich gegenseitig.
Ihre Mütter sind auch gute Freundinnen geworden, was für die Jungs perfekt ist, so können sie sich oft auch außerhalb der Schule treffen.
Bei einem Ausflug in den Wald hören sie seltsame Geräusche. Sie finden Dinge, die Rätsel aufgeben.
Das Abenteuer beginnt, Arda und Lennard wollen das Geheimnis des Waldes auf die Spur kommen.

Das Vorwort fand ich sehr schön, weil die Autorin nicht nur davon erzählt, wie ihr die Idee für das Buch gekommen ist, sondern sie sammelt auch noch Müll dabei auf. Sehr vorbildlich!
Es werden die Werte von Freundschaft und Familie vermittelt. Wie wichtig es ist, auf andere zu hören und nicht nur davon zu laufen. Die Familie ist wichtig, die sollte man pflegen.

Die Geschichte ist ein sehr nett erzähltes Kinderbuch. Die Empfehlung lautet ab 5, ich würde es ab 7 Jahre empfehlen, da es für ein Kinderbuch recht spannend ist.
Was auch sehr gut ist, man lernt auch was dazu, warum z.B. die Sechserbrücke am Tegelersee so heißt, aber das möchte ich hier nicht verraten.

Mir hat besonders gut gefallen, dass Arda und Lennard ihre Trinkflaschen mit Leitungswasser befüllen.

Am Ende der Geschichte findet man die Fußnoten, wenn im Buch türkische Begriffe auftauchen. Im ebook ist das unpraktisch, da man nicht so einfach zurück blättern kann. Trotzdem sehr hilfreich und interessant.
Für einen kurzweiligen Lesetag ist das Buch für Kinder klasse. 

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