2010 waren es
noch 90 Petabytes pro Monat an globalen mobilen Datenverkehr. 2014 sind
es 2.500 Petabytes (Quelle: Cisco Systems).
Mittwoch, 2. September 2015
Kein Bluetooth mehr nötig!
An der
Universität San Diego in Kalifornien ist ein Durchbruch gelungen, um das
energiehungrige Bluetooth abzulösen. Derzeitig stellt Bluetooth die
Kommunikation zwischen mit mehreren Geräten her. Beispielsweise kann die
Smart Watch mit dem Smart Phone kommunizieren und dieses wieder mit
Kopfhörern. Jedes der Geräte verbraucht für den Funk Energie.
Die Wissenschaftler haben jetzt mit ihrem "Magnetic field human body communication"
einen anderen technischen Ansatz gefunden. Sie nutzen das menschliche
Gewebe zur Übertragung der Daten, was effizienter als Bluetooth
Übertragung wäre. Ein weiterer Vorteil ist die Sicherheit. Funk kann
mitgeschnitten werden, aber an unseren Körper kommen Datendiebe nicht so
schnell.
Heilsbronn
Gestartet sind wir am Parkplatz vor dem beheizten Freibad in Heilsbronn.
Heilsbronn selbst lädt von dort zu einem Abstecher in die historische
Altstadt ein. Der Einladung wollen wir zunächst folgen.
Das ehemalige Kloster
Zurück zum Schwimmbad führt uns der Rundweg 1 zum Quellgebiet der Schwabach.
Was wir nicht wussten, dass auf unserer Strecker ein schöner
Trimm-Dich-Pfad verlief. Dieser hatte zahlreiche Übungsstationen und war
super gut erhalten. Was ich noch nie gesehen hatte bei einem
Trimm-Dich-Pfad, war ein Platz, wo wir Gymnastik Übungen im Liegen
machen können, ohne total dreckig zu werden. Hier könnten wir wunderbar
alle Übungen von miCoach durchführen. Schade, dass Heilsbronn nicht zu
meinem Laufrevier zählt.
Das ehemalige Kloster
Unsere Tour begann gleich mit einem Barfußpfad. Das erinnert mich an das Video.
Hier ist mein Weg auf YouTube zu sehen: Früher ging vieles schneller, heute sind wir dafür empfindlicher.
Zurück zum Schwimmbad führt uns der Rundweg 1 zum Quellgebiet der Schwabach.
99% der Jugend online
Es gibt wieder einen neuen Freizeit-Monitor 2015 mit interessanten Zahlen zur Freizeitbeschäftigung der Deutschen:
- In einem Verein aktiv sind 59% (Sportverein? Was heißt aktiv?).
- 63% gaben an, dass sie Joggen oder Nordic Walking machen (Ist das Wunschdenken der Befragten? Ist mit Joggen auch Laufen gemeint? Ist Wandern Nordic Walking?)
- Fitnessstudio 73% (das finde ich sehr überraschend)
- Internet 73% (häufiger als Zeitungen und Zeitschriften lesen!)
- Nur ein Drittel der über 65 Jährigen sind online (zwei Drittel leben hinterm Mond)
Sportplatz-Gesellschaft
Laufplatz-Besucher sind teilweise schon etwas merkwürdig.
Die meisten tragen eine riesige Sporttasche zum Sportplatz, wo meine Ski- und Taucherausrüstung Platz haben könnte. Was mag da wohl alles drin
sein? Bis auf eine Wasserflasche, eine Banane oder ein Müsliriegel, kann ich mir nichts vorstellen, was ein Läufer noch alles brauchen könnte.
Heute war es wieder so. Da kam ein junger Kerl im besten Läuferalter mit einer gigantischen Sporttasche. Nach kurzem Herumgezappel ging es beim ihm los auf die Laufbahn. Derweil drehte ich weiterhin meine Runden.
Er läuft sich bestimmt erst ein und dann mal sehen was er so drauf hat, dachte ich mir. Nach zweihundert Metern Bemusterung kam ich zum Ergebnis, dass der Laufstil ineffizient bei ihm war. Ich setzte zum Überholen an und da passierte es. Der Läufer war bereits fertig mit seinem Lauftraining. Nach wohlgemerkt zwei Runden, also in Summe 800m. Respekt! Geschnappt wurde von ihm die Sporttasche und weg war er. Ich war wieder allein.
Nach ein paar weiteren Runden kam die nächste Merkwürdigkeit. Diesmal war es eine drahtige Frau, die so aussah als würde sie sich von den wenigsten Männern überholen lassen. Sie schleppte eine ebenso ein große Sporttasche mit sich. Diesmal konnte ich beim Auspacken den Inhalt erkennen: ein Ghettoblaster, eine Gymnastikmatte, ein Paar Schuhe, ein Handtuch und eine Trinkflasche. Dann fing sie an. Ich zog weiterhin meine Runden und beobachtete das Schauspiel aus den Augenwinkeln. Die Musik ging an und die Frau führte Gymnastik-Übungen aus - eine nach der anderen wie nach einem Lehrbuch. Die Präzision war atemberaubend, die Schnelligkeit war beindruckend und der Krafteinsatz war enorm. Ich fing vom Zusehen vermehrt an zu schwitzen und mein Puls ging automatisch höher. Respekt, ich würde das Programm keine 15 Minuten durchhalten.
Wenn sie jetzt noch anfinge, zu laufen, dann würde ich vom nicht vorhandenen Glauben abfallen. Aber sie packte ihre Tasche und war genauso schnell weg wie der junge Mann zuvor.
Ich konnte mich wieder voll auf mich konzentrieren, bis eine Horde Kinder mit fremdländischer Gesichtsprägung kam, die Steine auf die Laufbahn schmiss.
Genug Gesellschaft für heute. Ich packte meine imaginäre Tasche und verließ den Sportplatz.
Die meisten tragen eine riesige Sporttasche zum Sportplatz, wo meine Ski- und Taucherausrüstung Platz haben könnte. Was mag da wohl alles drin
sein? Bis auf eine Wasserflasche, eine Banane oder ein Müsliriegel, kann ich mir nichts vorstellen, was ein Läufer noch alles brauchen könnte.
Heute war es wieder so. Da kam ein junger Kerl im besten Läuferalter mit einer gigantischen Sporttasche. Nach kurzem Herumgezappel ging es beim ihm los auf die Laufbahn. Derweil drehte ich weiterhin meine Runden.
Er läuft sich bestimmt erst ein und dann mal sehen was er so drauf hat, dachte ich mir. Nach zweihundert Metern Bemusterung kam ich zum Ergebnis, dass der Laufstil ineffizient bei ihm war. Ich setzte zum Überholen an und da passierte es. Der Läufer war bereits fertig mit seinem Lauftraining. Nach wohlgemerkt zwei Runden, also in Summe 800m. Respekt! Geschnappt wurde von ihm die Sporttasche und weg war er. Ich war wieder allein.
Nach ein paar weiteren Runden kam die nächste Merkwürdigkeit. Diesmal war es eine drahtige Frau, die so aussah als würde sie sich von den wenigsten Männern überholen lassen. Sie schleppte eine ebenso ein große Sporttasche mit sich. Diesmal konnte ich beim Auspacken den Inhalt erkennen: ein Ghettoblaster, eine Gymnastikmatte, ein Paar Schuhe, ein Handtuch und eine Trinkflasche. Dann fing sie an. Ich zog weiterhin meine Runden und beobachtete das Schauspiel aus den Augenwinkeln. Die Musik ging an und die Frau führte Gymnastik-Übungen aus - eine nach der anderen wie nach einem Lehrbuch. Die Präzision war atemberaubend, die Schnelligkeit war beindruckend und der Krafteinsatz war enorm. Ich fing vom Zusehen vermehrt an zu schwitzen und mein Puls ging automatisch höher. Respekt, ich würde das Programm keine 15 Minuten durchhalten.
Wenn sie jetzt noch anfinge, zu laufen, dann würde ich vom nicht vorhandenen Glauben abfallen. Aber sie packte ihre Tasche und war genauso schnell weg wie der junge Mann zuvor.
Ich konnte mich wieder voll auf mich konzentrieren, bis eine Horde Kinder mit fremdländischer Gesichtsprägung kam, die Steine auf die Laufbahn schmiss.
Genug Gesellschaft für heute. Ich packte meine imaginäre Tasche und verließ den Sportplatz.
Dienstag, 1. September 2015
Twitter in Deutschland
Wie steht es um die Nutzung von Twitter in Deutschland?
Björn Schuhmacher hat mit Scoopio ein paar interessante Fakten zur Nutzung von Twitter in Deutschland herausgearbeitet.
Wieviel Follower sind eigentlich normal? 2.378.953 Accounts von rund 3 Millionen deutschen Twitter-Accounts haben 0-50 Follower. Erst ab 51 Followern können wir sagen, dass der Twitter-Account aktiv ist. Wohl gemerkt, Ausnahmen wie mein Account bestätigen die Regel.
Die Twitter Accounts mit 0-50 Followern sind nur zu 20% aktiv innerhalb der letzten 90 Tage gewesen. Je mehr Follower ein Account hat, desto aktiver ist dieser.
29,15% aller Twitter Accounts haben sich innerhalb der letzten 90 Tage nicht verändert. Für einen kostenfreien und werbefinanzierten Dienst finde ich es nicht verwunderlich, dass es wenige Beitragende gibt, die kostenfrei etwas zu erzählen haben. Die große Masse an Nutzern hat doch nur einen Account, um fremde Tweets zu lesen. Ein Account ist schnell angelegt, aber die wenigsten werden bei Nichtnutzung gelöscht. Daher entstehen immer mehr Karteileichen.
Im Vergleich zu miCoach wäre es ein tolles Ergebnis, wenn wir behaupten könnten, dass ein Drittel aktiv wäre.
Wie dem auch sei, 880.667 Twitter-Accounts sollen jedenfalls aktiv sein. Bei etwas über 80 Millionen in Deutschland ist dies ja schon einmal ein Anteil. Denn es gibt ja mehrere Dienste, die ähnliche Dienste wie Twitter anbietet: Flipboard, Google+, Facebook etc.
Nur 6,04 % der Accounts beschäftigen sich mit dem Thema "Sport". Mehr als die Hälfte der Accounts beschäftigt sich mit Medien, Lifestyle&Unterhaltung, Wirtschaft. Davon wiederum beschäftigen sich vermutlich die wenigsten Accounts mit dem Laufsport.
Und seid Ihr auf aktiv bei Twitter?
Siehe auch:
Twitter Tipps: Anleitung für Followerpower
Björn Schuhmacher hat mit Scoopio ein paar interessante Fakten zur Nutzung von Twitter in Deutschland herausgearbeitet.
Wieviel Follower sind eigentlich normal? 2.378.953 Accounts von rund 3 Millionen deutschen Twitter-Accounts haben 0-50 Follower. Erst ab 51 Followern können wir sagen, dass der Twitter-Account aktiv ist. Wohl gemerkt, Ausnahmen wie mein Account bestätigen die Regel.
Die Twitter Accounts mit 0-50 Followern sind nur zu 20% aktiv innerhalb der letzten 90 Tage gewesen. Je mehr Follower ein Account hat, desto aktiver ist dieser.
29,15% aller Twitter Accounts haben sich innerhalb der letzten 90 Tage nicht verändert. Für einen kostenfreien und werbefinanzierten Dienst finde ich es nicht verwunderlich, dass es wenige Beitragende gibt, die kostenfrei etwas zu erzählen haben. Die große Masse an Nutzern hat doch nur einen Account, um fremde Tweets zu lesen. Ein Account ist schnell angelegt, aber die wenigsten werden bei Nichtnutzung gelöscht. Daher entstehen immer mehr Karteileichen.
Im Vergleich zu miCoach wäre es ein tolles Ergebnis, wenn wir behaupten könnten, dass ein Drittel aktiv wäre.
Wie dem auch sei, 880.667 Twitter-Accounts sollen jedenfalls aktiv sein. Bei etwas über 80 Millionen in Deutschland ist dies ja schon einmal ein Anteil. Denn es gibt ja mehrere Dienste, die ähnliche Dienste wie Twitter anbietet: Flipboard, Google+, Facebook etc.
Nur 6,04 % der Accounts beschäftigen sich mit dem Thema "Sport". Mehr als die Hälfte der Accounts beschäftigt sich mit Medien, Lifestyle&Unterhaltung, Wirtschaft. Davon wiederum beschäftigen sich vermutlich die wenigsten Accounts mit dem Laufsport.
Und seid Ihr auf aktiv bei Twitter?
Siehe auch:
Twitter Tipps: Anleitung für Followerpower
Montag, 31. August 2015
Farben von APP Icons
Die meisten APP Icons haben nach Stuart Hall entweder große Blauanteile oder Rotanteile- oder Grünanteile. Warum sind gerade diese Farben so beliebt?
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