Samstag, 11. März 2023
Starke Füße von Dr. med. Martin Weiß
Freitag, 10. März 2023
Die Geschichtenwandler Magische Tinte von Kristen Perrin
Das Buch "Die Geschichtenwandler" vereint Magie, Märchen und Abenteuer in einem turbulenten Hörbuch.
Nina Reithmeier erzählt mit einer großen Intensität über die zwölfjährige Enna, die mit seltsamen Dingen konfrontiert wird.
Kristen Perrin hatte eine verzauberte Feder, denn der erste Teil der Trilogie "Magische Tinte" ist wunderbar voller Fantasie.
In einem rasanten Tempo fliegt die Geschichte dahin. Enna hat Mühe, hinterher zu kommen. Sie hat eine schwierige Aufgabe zu erledigen.
Ein seltsamer Mann schreibt Bücher um. In der Buchhandlung von Ennas Mutter werden Klassiker umgeschrieben. Große Erwartungen stellt Enna mit Schrecken fest. Es verändert jemand mit einem grünen Federkiel die Londoner Gegend.
Wie kann die junge Enna dem Einhalt gebieten?
Zusätzlich erhält Enna eine Einladung zur Aufnahmeprüfung in die Geheimgesellschaft "Emerald Ink". Es wird immer verrückter um sie herum. Enna ist fast am verzweifeln. Kann sie sich auf ihre Freunde verlassen? Da spielt jemand ein falsches Spiel. Enna hat ihre Großmutter zur Seite, doch die redet seltsame Sachen.
Enna muss mutig sein und sich tapfer dieser merkwürdigen Magie stellen.
Es hat mir Spaß gemacht, dem bunten Treiben zu zuhören. Die Geschichten wandeln sich, es geht eine fiese Person herum. Wer steckt dahinter. Das Buch klärt zum Ende hin die vielen Fragen auf
Doch es wird weitergehen, es ist eine Trilogie.
Dieses Abenteuer steckt voller schrägen Szenen.
Ab 11 Jahren ist die Empfehlung, ich finde dies in Ordnung. Die spannenden Szenen sind nicht zu intensiv. Die Hauptfigur Enna ist 12 Jahre, ein mutiges Mädchen volller Energie.
Unsichtbar von Eloy Moreno
"Unsichtbar" ist ein packendes Werk vom spanischen Bestsellerautor Eloy Moreno.
Ich war geflashed von diesem Plaidoyer gegen das Wegsehen bei Opfern.
Eine
Geschichte über einen namenlosen Jungen, der sich in die Unsichtbarkeit
flüchtet, um den Gemeinheiten zu entgehen. Eindringlich wird von dem
Leiden des Jungen erzählt.
Dieses Buch geht unter die Haut. Es ist
extrem emotional, ich habe die Angst des Jungen gespürt, sein Kummer ist
viel zu groß für so ein kleines Herz.
Es ist unglaublich, wie viel
ein Mensch ertragen kann, ohne daran zu zerbrechen. Der Junge, der im
Cover im Regen steht, erlebt die Hölle auf Erden.
Alle sehen weg, wenn er gedemütigt wird.
Selbst bei Gewalt greift niemand ein. Unsichtbar zu sein, ist die einzige Möglichkeit des Jungen, um zu überleben.
Die Schule ist ein Ort des Grauens. Kein Erwachsener steht ihm zur Seite.
Das
Buch fordert zum Handeln auf. Niemand darf so einen Schmerz erleben.
Die schlimmen Worte, die dem Jungen zugeworfen werden, lassen einem das
Herz bluten. Es ist unglaublich, dass so ein Mobbing möglich ist. Das
Kind wollte ich trösten, ganz fest in den Arm nehmen, ihm sagen, wie
schön das Leben sein kann, dass es geliebt wird.
Dieser Junge ist was Besonderes, er verdient ganz viel Zuwendung und Liebe.
Eloy Moreno hat mit leisen Tönen eine Geschichte geschrieben, die ich hinaus schreien möchte.
Die ganze Welt muss wissen und lernen, Gewalt ist keine Lösung. Keiner darf ein Mobbing Opfer werden.
Die
Sichtweise vom Peiniger wird auch eindringlich erzählt. Er wird M M
genannt. Die Wut, die in M M steckt, bricht aus ihm heraus und streckt
seine ganze Kraft nach dem unsichtbaren Jungen aus.
Es war zum fürchten, ich möchte dem Mobber nicht begegnen. Gleichzeitig hatte er mein Mitgefühl, in Bezug auf das, was M M
erlebt hat.
Es war eine intensive Erfahrung für mich, aus der ich viel mitnehme.
Die
Altersempfehlung ab 14 Jahren ist gerechtfertigt. Ich empfehle es
weiter, denke jedoch, wenn ein Kind dieses Buch liest, sollte es einen
Ansprechpartner haben, um über das Thema reden zu können. Für Kinder
unter 14 Jahren ist die Thematik zu schwierig und sogar Angst
einflößend.
Trotzdem ist es als Jugendbuch geeignet.
Eloy Moreno schreibt verständlich, der Stil ist gut zu lesen.
Übersetzt von: Ilse Layer
FISCHER Sauerländer
empfohlenes Alter: ab 14 Jahre
Leseprobe
Montag, 6. März 2023
Der schlauste Mann der Welt von Andreas Eschbach
"Der schlauste Mann der Welt". Der Autor hat sich eine raffinierte Geschichte ausgedacht. Jens Leunich ist dieser schlaue Mann. Nicht in jeder Hinsicht, denn manches geht auch beim ihm schief.
Jens schreibt sein Leben auf und erzählt, wie er reich geworden ist.
Damit muss er sich beeilen, denn in zehn Tagen ist er tot.
Mit diesem Hinweis bin ich ins Buch gestartet. Der Sprecher Matthias Koeberlin hat eine Stimme wie ein kuschelweiches Kissen. Sie ist so angenehm, es war herrlich, seiner Darbietung zu lauschen.
Das Hörbuch ist die eine gekürzte Version mit einer Dauer von 279 Minuten. Matthias Koeberlin hat mit seiner Art der Erzählung die Zeit nicht zu kurz werden lassen.
Ich hatte das Gefühl, es spricht Jens selber, so intensiv habe ich es wahrgenommen.
Es ist kein spannendes Science Fiction Abenteuer, es ist eine Erzählung eines reichen Mannes, der bald sterben wird. Wo, wie und wann, habe ich zum Ende erfahren. Auch die Beweggründe erläutert Jens eindringlich.
Er möchte verstanden werden.
Meine Sympathie für diesen schlauen Mann hielt sich in Grenzen. Manches war humorvoll, manches einleuchtend, aber so ein Leben, wie Jens führt, damit könnte ich mich nicht arrangieren.
Dies ändert nichts an meiner positiven Meinung über das Hörbuch. Mir hat es sehr gut gefallen, was vor allem am genialen Sprecher lag.
Andreas Eschbach ist bekannt für Science Fiction. Da ich bisher keins davon gelesen oder gehört habe, kann ich keinen Vergleich anstellen.
Ich werde mir definitiv mal ein Buch aus seinem gewohnten Genre anhören.
Diesen schlauen Mann empfehle ich sehr. Der Humor ist fein abgestimmt, die Story ist interessant, der Verlauf vom Leben von Jens manchmal zum Kopf schütteln, aber nicht abwegig. Die Story ist schlüssig, nachvollziehbar und sehr unterhaltsam.












