Sonntag, 3. Oktober 2021
Samstag, 2. Oktober 2021
Donnerstag, 30. September 2021
Morgen, Klufti, wird's was geben von Volker Klüpfel und Michael Kobr
Weihnachten bei Kluftinger bedeutet Plätzle, ein hübsch geschmückter Baum, gutes Essen und die Familie kommt vorbei.
Dieses Jahr ist es anders, Klufti muss plötzlich die Vorbereitungen alleine wuppen.
Seine Erika fällt aus dieses Jahr.
Zusätzlich hat sich der Joshi aus Japan angekündigt, der Vater seiner Schwiegertochter.
Wie soll Klufti dies alles alleine schaffen?
Doch es wäre gelacht, wenn er nicht mal ohne seine Erika auskommen würde.
Wo ist bloß die Lichterkette? Und wo die Liste seiner Frau?
Egal, Klufti improvisiert und rutscht von einer Katastrophe in die nächste.
Gut, dass Erika nichts davon mitbekommt.
Kurzweilig
kommt das Buch daher, doch in den wenigen Seiten steckt ein großes
Abenteuer für Klufti. Ich habe herzlich gelacht und auch mal den Kopf
geschüttelt über die verrückten Ideen, wie Weihnachten ohne Erika
gemanagt wird. Nicht ohne Grund heißt jedes Kapitel "Katastrophe".
Da war ich bestens vorbereitet, was für ein Chaos mich erwartet.
Das
englisch-allgäuer-Gemurmel von Klufti ist erfrischend komisch, wenn er
versucht, dem japanischen Schwiegervater das Weihnachtsfest zu erklären.
Erstaunlicherweise scheint Joschi die seltsame Sprachmischung zu
verstehen.
Für dieses dünne Buch hat es einen hohen Preis, den
Klufti-Fans sicher bereitwillig bezahlen. Es ist kein Kriminalroman, wie
es sonst die Kluftinger Bücher sind. Es wird spannend und
abenteuerlich, weil Klufti das Chaos produziert, aber auch beherrschen
kann. Zumindest auf seine spezielle Art.
Weihnachtsstimmung ist
bei mir nicht aufgekommen, dafür ist es nicht nur zu früh, sondern die
durchgeknallte Vorgehensweise von Klufti dafür verantwortlich. Ich hab
mich köstlich amüsiert, doch ein wenig zu viele Katastrophen folgen
Schlag auf Schlag.
Das Cover zeigt, dass dieses Weihnachten anders ist. Ich habe keinen Krimi erwartet, daher bin ich zufrieden mit dem Buch.
Lustig,
verrückt, konfus, ein heilloses Durcheinander, doch Klufti schafft auch
dieses außergewöhnliche Weihnachtsfest zu einem grandiosen Erlebnis zu
machen.
Universum von Phillip P. Peterson
Kommandantin Christine Dillinger hat als Ziel der Raumfähre Challenger
den abgelegenen Planeten Omicron. An Bord Militärpersonal, Zivilisten
und ihre Crew.
Überlichtschnelles Reisen ist im 22. Jahrhundert zur Normalität geworden.
Zwischen den Sternen zu reisen gilt als ungefährlich. Das ein Schiff verschwindet, kommt sehr selten vor.
Doch
die Challenger weicht vom Kurs ab und macht einen unglaublichen Flug
quer durch das weite All. Omicron scheint unerreichbar geworden zu sein.
Nun gilt es, alles Wissen und Können der Crew zu nutzen, um aus diesem
Schlamassel in eine sichere Zukunft zurückzukehren.
Unvorstellbar, was der Challenger widerfährt.
Es entwickelt sich ein Abenteuer mit immensen Folgen.
Geplant
war, auf Omicron für die Zivilisten ein neues Leben zu bieten. Für
Christine Dillinger sollte es der letzte Flug werden, bevor sie zu ihrer
Familie zur Erde zurückkehren kann.
Nun ist auch diese Zukunft ungewiss. Die Challenger erwartet eine Reise, die schwer vorhersehbar ist und auch kaum vorstellbar.
Zunächst
musste ich durch die Vorstellung der verschiedenen Personen durch. Dies
fand ich ein wenig langatmig. Doch es wird definitiv besser, es lohnt
sich dran zu bleiben. Ich wurde mit einem spektakulären
Science-Fiction Erlebnis belohnt.
Diese
Reise übersteigt jede Vorstellungskraft von mir, ich hab mich in einem
unglaublichen Bann befunden. Trotz der für mich teilweise schwer
verständlichen Begriffe, bin ich gut durch das Buch gekommen.
Am Ende wäre ein Glossar hilfreich, um wenigsten ein paar Begriffe zu erläutern.
Es ist eine Geschichte für große Fans von Science-Fiction, wer damit keine Erfahrung, ist eventuell überfordert.
Für Fans von Philipp P. Peterson ein absolutes Highlight.
Mein
erstes Buch vom Autor war "Vakuum", daher war meine Erwartungshaltung
recht hoch. Enttäuscht bin ich auf keinen Fall, die paar Anmerkungen
schmälern meine Begeisterung nicht und ich vergebe 5 Sterne.
Phillip
P. Peterson arbeitete als Ingenieur an zukünftigen
Trägerraketenkonzepten und im Management von Satellitenprogrammen. Neben
wissenschaftlichen Veröffentlichungen schrieb er für einen
Raumfahrtfachverlag. »Transport« war sein erster Roman, der zum
Bestseller wurde. Mit »Paradox« gewann er 2015 den Kindle
Storyteller-Award. Zu seinen literarischen Vorbildern gehören die
Hard-SF-Autoren Stephen Baxter, Arthur C. Clarke und Larry Niven.
http://raumvektor.de/
Leseprobe:
https://www.book2look.com/book/9783596700868
Vergissmeinnicht - Was man bei Licht nicht sehen kann von Kerstin Gier
Ein märchenhaftes Buch habe ich beendet. Kerstin Gier hat mich in eine zauberhafte Welt mitgekommen.
"Vergissmeinnicht"
ist voller Magie, phantastischen Wesen, einer Liebesgeschichte, die
sehr zu Herzen geht mit einer grandiosen Erzählung.
Ich bin eingetaucht und wollte das Buch nicht beenden. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, den beiden Hauptfiguren zu folgen.
Quinn ist ein sehr beliebter Schüler, sportlich, klug und sieht umwerfend aus.
Matilda
ist eher die graue Maus von gegenüber. Sie hat eine streng gläubige
Familie, die vor den abtrünnigen Nachbarn warnen und den Umgang
untersagen.
Romeo und Julia? Bei weitem nicht, was zwischen Matilda und Quinn beginnt, ist sehr viel magischer.
Eigentlich will Quinn mit dem Lockenkopf von nebenan nichts zu tun haben.
Als er seltsame Dinge beobachtet und Statuen zu sprechen beginnen, braucht er Hilfe.
Da
ist Matilda gut geeignet, sie ist ihm egal und er muss nicht
befürchten, dass sie etwas ausplaudert. Allerdings hat er nicht damit
gerechnet, dass Matilda ihm plötzlich sympathisch wird. Das Abenteuer,
welches die beiden erleben, schweißt sie zusammen und bringt sie
einander näher.
Es wird spektakulär bunt und mitreißend erzählt.
Die Kapitel wechseln zwischen Matilda und Quinn, dadurch entsteht ein
Sog, der mich völlig gefesselt hat.
Die Welt, in die mich die
Autorin entführt hat, steckt voller dramatischer Szenen, die gespickt
sind mit merkwürdigen Gestalten, Feen, Dichtern und Denkern. Hinzukommt
die durchgeknallte Familie von Matilda, wo einer schräger ist als der
andere.
Ich habe Matilda bewundert, wie sie in dieser Familie
überleben kann. Ihre Beziehung zu Quinn, welcher Art auch immer, steht
unter keinem guten Stern. Doch das Herz lässt sich nicht ausgrenzen, es
klopft für wen es will und macht vor dem "bösen" Nachbarn nicht halt.
Ich
mag den Stil der Autorin sehr, sie schreibt lauter spannende Momente
mit einem großartigen Humor gepaart, dies macht süchtig auf das Buch.
Ich
bin sehr froh, dass es weiter geht. Diese Geschichte darf nicht einfach
enden. Da ist noch sehr viel Potenzial vorhanden und ich freue mich
schon auf die Fortsetzung.
Für Jugendliche ist es bestens
geeignet, wenn sie auf Fantasie und magische Wesen stehen. Die Romantik
ist da, aber nicht aufgebauscht und rosarot.
Ich kann "Vergissmeinnicht" hundertprozentig empfehlen.
https://www.book2look.com/book/9783949465000
Kerstin Gier, Jahrgang 1966, hat 1995 ihr erstes Buch veröffentlicht und
schreibt seither überaus erfolgreich für Jugendliche und Erwachsene.
Ihre Edelstein-Trilogie und die »Silber«-Bücher wurden zu
internationalen Bestsellern, mehrere Romane von ihr sind verfilmt
worden. Die Autorin lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Köln.











































